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SPD

Allgemeines

Geschichte in Augsburg

Am 19. März 1864 versammelten sich neun Arbeiter im Augsburger Gasthaus "Zur alten Pfalz" um den Mechaniker und Zeugschmied Friedrich Dürr?, der aus Kempten stammte. Die Versammelten gründeten knapp ein Jahr, nachdem Ferdinand Lassalle in Leipzig den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) geboren hatte, in Augsburg den ersten Ableger des Vereins in Süddeutschland?, womit die Stadt zur Wiege der bayerischen Sozialdemokratie wurde. Das war nötig, weil seit Mitte der 1850er Jahre Augsburg zu einer prosperierenden Industriestadt wurde, die wegen ihrer Textilindustrie schon "Deutsches Manchester" genannt wurde. Wie Pilze sprossen vor den Stadttoren Fabriken in den Himmel, wo Menschen Tag für Tag bis zu 15 Stunden für wenig Geld arbeiten mussten. Die Arbeiterfamilien lebten oft auf engstem Raum und die Kindersterblichkeit wuchs.

Die Geschichte der Augsburger ADAV-Vereinigung lässt sich im Protokollbuch des Vereins von 1864 bis 1867 nachvollziehen. Es ist im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung verwahrt. Es handelt sich um das älteste Protokollbuch seiner Art in Deutschland und hat einen hohen Quellenwert.

1922 fand in Augsburg der Parteitag der deutschen SPD statt.

Ende September 2011 startete die SPD Augsburg eine neuartige elfteilige kommunalpolitische Bildungsreihe, um Mitglieder für kommunale Aufgaben zu stärken.

Am 25. November 2011 stellte der damalige Vizepräsident des Bayerischen Landtags?, Franz Maget (SPD), im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) das Buch „Augsburg – die Wiege der bayerischen Sozialdemokratie“ vor. Autoren des Buchs sind tim-Museumsleiter Dr. Karl Borromäus Murr und der Historiker Dr. Stephan Resch. Beide haben eine geschichtlich einzigartige Quelle ausgewertet – die Protokolle des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins? (ADAV) der Gemeinde Augsburg aus den 1860er Jahren. Dieser historische Schatz gibt eindrucksvoll Zeugnis von der Frühzeit der bayerischen Arbeiterbewegung, die von der Industriestadt Augsburg aus ihren Anfang nahm.

2010 gründete die Augsburger SPD Fachforen zu Bildung, Soziales, Migration, Kultur und Umwelt.

Am 5. Mai 2012 fand im Förderwerk Sankt Elisabeth ein Parteitag der SPD Augsburg statt. Auf ihm wurde die Vorsitzende Ulrike Bahr sowie ihre Stellvertreterin Angela Steinecker? und Stellvertreter Stefan Kiefer? sowie Linus Förster wieder gewählt.

Der Januar 2013 brachte der SPD Augsburg eine Innovationsförderung durch die Bundes-SPD für ihr "Bürger-Dialog Konzept". Es sah vor, dass Parteimitglieder vor Ort mit den Menschen gemeinsam ein Konzept zur Entwicklung der Stadtteile auf die Beine stellen. So wollte die Augsburger SPD die Bürger in den Mittelpunkt stellen. Elf Augsburger Ortsvereine legten innerhalb kurzer Zeit Konzepte für ihre Stadtteile vor und richteten sie auf die Besonderheiten der einzelnen Stadtteile ein: Hausbesuche, offene Veranstaltungen oder originelle Aktionen – die Bandbreite an Vorschlägen war groß. Das Ziel dabei: Mit den Menschen die Stadt voranbringen, anstatt über sie hinweg zu planen. Für die Augsburger SPD ein Weg aus aus der Politikverdrossenheit hinein in eine aktive Bürgergesellschaft für Augsburg.

In einer Pressemitteilung vom 21. Februar 2013 bekräftigte die SPD ihren Willen zu einem Politikwechsel im Augsburger Rathaus. Ulrike Bahr lehnte darin alle Spekulationen über eine große Koalition im Augsburger Rathaus nach der Kommunalwahl 2014 ab. "Ein Jahr vor der Wahl steht fest: Wer SPD wählt, wählt den Politikwechsel im Augsburger Rathaus. Wir wollen einen anderen, besseren OB und eine andere, bessere Mehrheit im Stadtrat", betonte die damalige Vorsitzende der SPD Augsburg. Gerüchte über schon bestehende Koalitionsabsprachen seien der Versuch politischer Gegner, die Wählerinnen und Wähler zu verunsichern.

Im April 2013 veranstaltete die deutsche SPD ihren Bundesparteitag in Augsburg, zu dem etwa 600 Delegierte bekommen waren. Mitglieder der Augsburger SPD halfen beim Aufbau und während des Parteitages, zu dem etwa 4000 Besucher und etwa 600 Journalisten gekommen waren. Allein die SPD hatte 1100 Hotelzimmer in Augsburg gebucht. Der Parteitag fand auf dem Gelände der Messe Augsburg statt.

Details

Augsburger Ortsvereine der SPD

Der SPD-Unterbezirk Augsburg Stadt hat 21 Ortsvereine, die nach Stadtteilen bzw. -vierteln gegliedert sind. Daneben verfügt die SPD über verschiedene Arbeitsgemeinschaften, die zumeist auf Unterbezirksebene (z. B. Jusos, AG 60+, ASF, AFA, ASJ), z. T. aber auch nur auf Bezirks- (Schwaben) oder Landesebene (Bayern) organisiert sind.

SPD-Ortsverein Augsburg Rechts der Wertach

Der OV umfasst das Gebiet zwischen dem Stadtmauerring zwischen Fischertor und Curt-Frenzel-Stadion sowie zwischen der Holzbachstraße?, der Wertachbrücke und der MAN (Stadtbezirk Rechts der Wertach). 2013 hatte der Ortsverein etwa 35 Mitglieder. Es handelt sich um eine der ältesten sozialdemokratischen Sektionen in Bayern. Denn zunächst fand die SPD Augsburg im 19. Jahrhundert vor allem in den Arbeiterquartieren der Wertachviertel eine große Anhänger- und Mitgliederschaft. Hier gab es auch die ersten Sektionsgründungen der SPD Augsburg.

Bildungsprogramm der SPD Augsburg

Das Bildungsprogramm der SPD Augsburg bietet zum einen zahlreiche kommunalpolitische Handlungsfelder wie etwa Finanzen und Haushalt, Soziales und Bildung, Kultur und interkulturelle Kompetenz sowie Stadtentwicklung an. Zum anderen können sich die Interessierten auch in ihren sozialen Kompetenzen stärken. Nicht selten müssen ja komplexe Zusammenhänge den Menschen verständlich erklären.

Senioren in der SPD

Die schwäbische SPD bietet SPD-Senioren die Möglichkeit, sich in der Senioren-Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus in Schwaben zu engagieren.

Adresse

SPD Augsburg
Schaezlerstraße 13
86150 Augsburg

Tel. 0821/36766
Fax. 0821/152566

Weblinks


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