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Rai, Fred

Leben und Wirken

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Seit Beginn seiner Western-City hat Fred Rai bei den Süddeutschen Karl-May-Festspielen verschiedenste Rollen übernommen. Oft hat er Karl Mays "Bösewichter" gespielt.

Bis 2010 hat er mehr als 2.500 Shows und 150 Fernsehauftritte absolviert. Dadurch hat er sich selbst international einen Namen gemacht. Er ist der einzige Sänger in der Western-City, der auf einem Pferd auftritt, er hat Bücher geschrieben und mehr als 100 Songs produziert, die er zum großen Teil auch selbst schrieb.

2005 hat er die Süddeutschen Karl-May-Festspiele in Dasing gegründet und damit als Intendant und Veranstalter dazu beigetragen, das Werk von Karl May am Leben zu erhalten.

Eine besondere Beziehung hat Fred Rai zu Pferden. Von ihm wurde der RAI-Reitstil entwickelt, ein schmerz- und gewaltfreier Reitstil, der ohne Peitsche, Eisenstange im Maul und ohne Sporen auskommt. Damit hat er sich weltweit einen Namen als Pferdespezialist gemacht.

2011 war Fred Rai im Tatort „Wer zweimal stirbt“ an der Seite von Heiner Lauterbach zu sehen. Teile des Tatorts waren in Western-City gedreht worden. Im September 2011 war in dem Frauenmagazin „ML mona lisa“ darüber hinaus ein ausführliches Portrait von Fred Rai zu sehen. Ende des Jahres stellte Fred Rai auch sein sechstes Buch vor. Es trug den Titel „Wiedersehen im Paradies“. Dazu schrieb der Autor: „Ich habe dieses Buch geschrieben, weil Tiere nicht falsch sein können. Uneigennützig schenken sie uns ihre Liebe, Treue und Anhänglichkeit, so dass zwischen Menschen und Tieren eine enge und reine Seelenverbundenheit entsteht. Wie oft musste ich schon schmerzlich Abschied nehmen von meinen geliebten Tieren, ist ihnen doch nur ein kurzer gemeinsamer Weg mit uns vergönnt. Ist es nicht der wirklich einzige Trost, das Glück oder gar die Gnade zu haben, an ein Wiedersehen im Paradies glauben und darauf hoffen zu dürfen? Ich glaube, die Aussichten sind – bei Betrachtung aus logischer, wissenschaftlicher und religiöser Sicht – gar nicht so schlecht, dass - will man den Menschen ein Weiterleben im Jenseits zugestehen - dies auch für unsere Tiere zutrifft. Und damit möchte ich allen Tierfreunden das Herz leichter machen, wenn sie sich von ihren geliebten, so treuen Weggefährten trennen müssen. Ich freue mich auf Stupsi, Peterle, Mimi, Bubi, Dogy, Dreikönigsbub und all meine anderen so vermissten Haustiere, und ich bin sicher, sie warten alle schon ebenso sehnsüchtig auf mich.“

Im Oktober 2011 übergab Fred Rai nach einem erfolgreichen Aufruf 4.000 Unterschriften gegen Schlacht-Transporte an den Deutschen Tierschutzbund. Die Unterzeichner forderten eine Verkürzung der Fahrtzeiten von Schlachttiertransporten. Nicole Brühl, die Präsidentin des Bayerischen Tierschutzbundes und Tochter der Schauspielerin Heidi Brühl, zeigte sich beeindruckt von der stattlichen Anzahl und bedankte sich für so viel Engagement.

Ebenfalls im Oktober 2011 präsentierte Fred Rai sein neuestes Werk "Wiedersehen im Paradies" der Öffentlichkeit, wobei als prominente Gäste u. a. die Volksmusik-Stars Marianne und Michael anwesen waren.

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