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Pressemitteilungen Augsburg 20. Juni 2011

Pressemitteilung 1

Gemeinsam geht`s besser: Grüne Fraktion fordert mehr Anstrengungen für eine bessere Inklusion

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und unterstützt dessen Zielsetzung – die Umsetzung eines inklusiven Schulsystems. In Artikel 24 der UN-Konvention sind gleiche Bildungschancen, ein inklusives Schulsystem und die freie Wahl von Lernort und Bildungsgang als Rechtsanspruch garantiert. Von den Bundesländern ist das Bildungssystem folglich so umzugestalten, dass Kinder und Jugendliche mit zusätzlichem Förderbedarf zukünftig in die Regelschulen inkludiert sind. Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich die Grüne Fraktion.

Die Grüne Stadtratsfraktion brachte daher in den Stadtrat eine Resolution an den Freistaat ein, die einstimmig verabschiedet wurde. In der Resolution wird der Freistaat aufgefordert, das Konnexitätsprinzip einzuhalten und den Kommunen als Sachaufwandsträger einen entsprechenden Kostenersatz zu gewähren. Nur so können die Voraussetzungen für ein gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern in fachlicher, personeller und auch baulicher Sicht geschaffen werden.

Gleichzeitig wurde von der Fraktion eine Broschüre zu ihrem Fachgespräch „Inklusion“ veröffentlicht, in der Vertreter/-innen aus der Forschung, der Politik und der Praxis sowie Elternvertreter die Bedingungen benennen, die für eine gelingende Inklusion notwendig sind. Für die Stadträtin Martina Wild wurde dabei deutlich, dass diese nicht „nebenbei“ zu schaffen sein werden: „Es darf nicht vom guten Willen einzelner Lehrer/-innen und Eltern abhängen, ob Kinder mit Förderbedarf in Regelschulen unterrichtet werden. Dazu müssen Strukturen geschaffen werden.“

Dazu zählen nach Ansicht von Thomas Gehring, bildungspolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, auch die Fort- und Weiterbildung von Lehrer/-innen: „Die Pädagog/-innen haben dann noch unterschiedlichere Kinder in einer Klasse. Mit dieser Differenz müssen sie umgehen lernen.“ Dies wird von Cornelia Rehle von der Universität Augsburg bestätigt, die seit Jahren Projekte für Inklusion begleitet: „Inklusion kann gut funktionieren, braucht dafür aber gute Bedingungen."

Die Grüne Fraktion wird sich auch in Zukunft um das Thema Inklusion kümmern. Martina Wild: „Es geht dabei nicht nur um die Schullaufbahn von Kindern mit Behinderung, sondern es geht um die Chancen aller Kinder. Denn es ist eine Bereicherung, wenn viele unterschiedliche Kinder in einer Klasse gemeinsam lernen. Gemeinsam geht`s besser!“

Verantwortlich: Martina Wild
Stadtratsfraktion Augsburg


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