Dies ist ein Wiki und es ist nie fertig. Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie einfach an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Sonstiges Wissen | Pressemitteilungen Augsburg | Pressemitteilungen Augsburg Juni 2011 | 1. Juni 2011


Pressemitteilungen Augsburg 10. Juni 2011

Pressemitteilung 1

Nahverkehr: Tram und Bus in den Pfingstferien

In den beiden Ferienwochen von Dienstag, 14. Juni 2011, bis Freitag, 24. Juni 2011, gilt für die Augsburger Straßen-bahnen der 7,5-Minuten-Takt, für die Busse der normale Fahrplan. Die genauen Fahrzeiten der Trams sind den Plänen an den Haltestellen zu entnehmen.

Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Pressemitteilung 2

Resolution zum Erhalt des Bayernkolleg in Augsburg

Der Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Augsburg spricht sich für den Erhalt des Bayern Kolleg – Staatliches Institut zur Erlangung der Hochschulreife in Augsburg aus. Das Bayern Kolleg in Augsburg steht für 45 Jahre erfolgreiche Arbeit und unzählige Absolventinnen und Absolventen, die auf dem zweiten Bildungsweg die Hochschulreife erreicht haben. Gerade für Menschen die schon im Berufsleben stehen, ist diese Einrichtung eine große Chance.

Augsburg ist ein sehr attraktiver Standort für das Bayernkolleg. Hier qualifizieren sich viele junge Menschen, haben aber auch die Möglichkeit, weiterhin neben der Ausbildung zu arbeiten. Über 93 Prozent der Schülerinnen und Schüler kommen aus dem Großraum Augsburg oder aus Mittel- und Nordschwaben. Für diese ist ein Wechsel nach Marktoberdorf nicht zumutbar. Denn das Bayernkolleg lebt davon, dass es kein reines Internats-/Wohnheimkolleg ist. Aktuell besuchen 570 Schülerinnen und Schüler das Bayernkolleg, davon wohnen 60 im angeschlossenen Wohnheim.

Gerade im Bereich der Integrationsarbeit leistet das Bayernkolleg zukunftsweisende Arbeit, so haben aktuell 36 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund. Dies zeigt, wie wichtig das Bayernkolleg in einer Stadt wie Augsburg ist, die einen ca. 40-prozentigen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund hat. In enger Zusammenarbeit mit der Lehramtsausbildung an der Universität Augsburg wird ein besonderes Augenmerk auf die Sprachförderung gerichtet. Aber auch für Schülerinnen und Schüler, die die Hauptschule ohne mittleren Schulabschluss verlassen haben, bietet das Bayernkolleg eine Möglichkeit zur Qualifizierung. Über 43 Prozent der Schülerinnen und Schüler fallen darunter.

Das bayerische Kultusministerium plant einen Umzug des Bayernkollegs, weil in Marktoberdorf Wohnheimplätze frei sind und in Augsburg Sanierungskosten anstehen. Diese Pläne gefährden die langjährige und intensive Arbeit, Menschen auf dem zweiten Bildungsweg zu qualifizieren. Denn die Synergieeffekte in Augsburg überwiegen die vermeintlichen finanziellen Vorteile, die das Kultusministerium durch einen Umzug erhofft.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Stadtverband Augsburg

Pressemitteilung 3

Römerstadt Augsburg wird jetzt mit zwei neuen Broschüren und einem Reiseführer beworben

OB Dr. Kurt Gribl präsentiert vor Experten druckfrischen Regio-Prospekt zu Augsburgs Römerfunden

Aus ganz Bayern kamen Römerexperten und -expertinnen ins Römische Museum Augsburg: Zum ersten Mal trafen sich die Vertreter und Vertreterinnen bayerischer Römerorte und der Römerstraßen dort zu einem Informationsaustausch und zur Diskussion über die Bildung touristischer Netzwerke. Begrüßt wurden sie bei diesem von der Regio Augsburg Tourismus GmbH organisierten Treffen vom Oberbürgermeister der Römerstadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, vom geschäftsführenden Leiter des Römischen Museums Augsburg Manfred Hahn und von Augsburgs Tourismusdirektor Götz Beck.

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl nutzte das „Heimspiel“, um den von ihm initiierten 24-seitigen Faltprospekt „Römerstadt Augsburg. Zu Römerfunden und Römerstraßen“ vorzustellen. Der neue Prospekt der Regio Augsburg Tourismus GmbH führt nicht nur zu zahlreichen Römerfunden in Augsburg, sondern enthält auch einen Plan mit römischen Straßen und Bauten, die im Gebiet rund um den Dom ergraben wurden. Der Faltprospekt erklärt somit auch die Arbeit der Stadtarchäologie in Augsburg. An der Entstehung der Römerbroschüre waren federführend die Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie das Römische Museum und die Stadtarchäologie der Stadt Augsburg beteiligt, gestaltet wurde die Broschüre von der Augsburger concret Werbeagentur. Der Prospekt führt übrigens auch zu „Renaissance-Römern“ im Augsburger Rathaus, zum römischen Garten im Botanischen Garten Augsburg, zum bayernweit einmaligen Mithrastempel in Königsbrunn und zum Nachbau eines Merkurtempels in Gersthofen.

Neben dem Regio-Prospekt wurde auch die druckfrische, überarbeitete Broschüre „Römer zwischen Alpen und Limes“ präsentiert, die 2011 bereits in der 4. Auflage erscheint. Diese Broschüre betreut die Regio Augsburg Tourismus GmbH in Kooperation mit den Tourismusverbänden München-Oberbayern und Allgäu/Bayerisch-Schwaben. Autor der Broschüre ist der Historiker und Tourismusexperte Dr. Walter Stelzle. Der Gräfelfinger ist zudem der Autor des ebenfalls beim Treffen der Römerorte und Römerstraßen vorgestellten neuen Kulturreiseführers „Die Römer in Bayern. Spurensuche zwischen Alpen und Limes“. Das im context verlag Augsburg erschienene Reisetaschenbuch leitet mit 120 Seiten und 124 Abbildungen zu den 22 für den Touristen attraktivsten Römerstädten und -stätten Bayerns, zum UNESCO-Welterbe Limes und zu den Römerstraßen. Die einstige römische Provinzhauptstadt Augsburg spielt dabei naturgemäß eine zentrale Rolle.

Bei den Beratungen der Römerstraßen und -orte, die sich der Präsentation im Römischen Museum anschlossen, verständigten sich die Beteiligten laut Astrid Buchwieser, stellvertretende Tourismusdirektorin der Regio Augsburg, darauf, sich künftig in den Bereichen Vermarktung und Produkte stärker zu vernetzten, um so das Thema Römer in Bayern noch besser bewerben zu können. Ein nächstes Treffen soll in einem halben Jahr in Weißenhorn stattfinden.

Die beiden Broschüren „Römerstadt Augsburg. Zu Römerfunden und Römerstraßen“ und „Römer zwischen Alpen und Limes“ sind kostenlos in der Tourist-information der Regio Augsburg Tourismus GmbH (Rathausplatz 1) erhältlich. Den Kulturreiseführer „Die Römer in Bayern. Spurensuche zwischen Alpen und Limes“ (9,90 Euro) gibt es ebenfalls bei der Tourist-Information der Regio sowie bundesweit im Buchhandel.

Regio Augsburg Tourismus GmbH

Pressemitteilung 4

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Landräte drängen auf Erhalt der Heimschule Bayernkolleg

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus diskutiert eine stufenweise Verlagerung der Heimschule Bayernkolleg Augsburg nach Marktoberdorf. Das Bayernkolleg stellt an seinem Standort in Augsburg mit seinen 31 Klassen und knapp 600 Schülerinnen und Schüler eine zentrale Bildungsstätte des zweiten Bildungsweges für unsere gesamte Region und unseren Wirtschaftsraum dar. Inhaltlich bietet das bestehende staatliche Institut jungen Erwachsenen nach abgeschlossener Ausbildung über entsprechende Vollzeitlehrgänge die Möglichkeit, im Nachhinein die allgemeine Hochschulreife zu erreichen.

„Das gemeinsame Ziel unserer gesamten Bildungsregion ist es deshalb, das bisherige Angebot an zentraler Stelle in Augsburg als Oberzentrum zu erhalten“, verdeutlichen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sowie die Landräte Martin Sailer und Christian Knauer nach einem Gespräch am Donnerstag und wollen diese Haltung auch gegenüber dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zum Ausdruck bringen.

Aus folgenden Gründen ist das Angebot für die Bildungsregion Augsburg so wichtig:

Chancen für Späteinsteiger

Im Stadtgebiet Augsburg haben 40 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Auf der Rangliste der deutschen Großstädte nimmt Augsburg damit den vierten Platz ein. 36 Prozent Jugendliche mit Migrationshintergrund (Tendenz steigend) besuchen das Bayernkolleg. Die Heimschule hat ihr Profil explizit auf diesen Umstand abgestellt.

Wohnortnahes Angebot

Der Großteil der Schüler des Bayernkollegs kommt aus der Region Augsburg, aus Mittel- und Nordschwaben und dem westlichen Oberbayern. Bei einer Verlagerung nach Marktoberdorf käme für sehr viele der Interessenten aus dieser Region das Bayernkolleg nicht mehr in Frage. Konkret kommen von derzeit insgesamt 586 Schülern 308 aus dem Stadtgebiet Augsburg, 140 aus dem Landkreis Augsburg und 56 aus dem Landkreis Aichach-Friedberg. Aus dem Allgäu sind es insgesamt 12 Schüler. Die restlichen Schüler verteilen sich auf Mittel- und Nordschwaben (39), Oberbayern (20) und sonstige Einzugsgebiete (11).

Wirtschaftliche Heimunterbringung

Das angeschlossene Heim ist unabdingbarer Bestandteil der Schule für die Schülerinnen und Schüler aus dem weiteren Umland und muss daher zwingend erhalten bleiben. Trotz kostengünstiger Bedingungen für die Bewohner, die ihren Unterhalt vor allem aus BaföG-Mitteln finanzieren, trägt sich das Heim selbst.

Chance für Mittelschüler

43,3 Prozent der Schülern des Bayernkollegs haben vorher die Hauptschule ohne mittleren Schulabschluss verlassen, 25 Prozent der diesjährigen Abiturienten kamen aus der Hauptschule.

Ungebrochener Zulauf

Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr sind so hoch, dass zur Zeit 45 Bewerber/innen auf die Warteliste gesetzt werden mussten.

Bedarfsgerechtes Angebot

Die Zahlen belegen, dass dieses wertvolle Bildungsangebot im Oberzentrum Augsburg am besten ausgelastet ist bzw. hier der Bedarf innerhalb Schwabens am größten ist.

Ausbau des Fachkräftepotentials

Die Einrichtung ist für den Standort Augsburg wertvoll im Sinne einer Qualifizierung künftiger Fachkräfte bzw. einer Fachkräftesicherung. Die Einrichtung der Heimschule Bayernkolleg hat sich innerhalb ihres 40-jährigen Bestehens als ein gelungener und von vielen bildungswilligen jungen Erwachsenen nachgefragter Baustein innerhalb des durchlässigen bayerischen Bildungssystems bewährt.

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und die Landräte Martin Sailer und Christian Knauer sehen das Angebot daher als unverzichtbar, ja sie sehen es sogar als Modell für weitere Standorte im Flächenland Bayern.

Gemeinsame Presseinformation der Stadt Augsburg und der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg

Pressemitteilung 5

Aktuelle Baustellen in Augsburg

Die Bürgermeister-Ackermann-Straße ist stadtauswärts, im Bereich der Einmündung Holzbachstraße, in der Zeit von Dienstag, 14. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 17. Juni, nur einspurig befahrbar. Grund sind dringend notwendige Baumfällarbeiten und die Sanierung des durch den Baum beschädigten Gehweges.

Der nördliche Geh- und Radweg ist zwischen Holzbach- und Hessenbachstraße gesperrt. Fußgänger werden auf den südlichen Gehweg umgeleitet.

In der Jakoberstraße werden voraussichtlich ab Dienstag, 14. Juni bis Montag, 25. Juli, Straßenbauarbeiten durchgeführt. In dieser Zeit muss das Parken in der Jakoberstraße eingeschränkt werden bzw. ist zum Teil nicht möglich.

Weitere Infos zu Baustellen im Stadtgebiet können auch im Internet unter http://www.baustellen.augsburg.de abgerufen werden.

Stadt Augsburg

Pressemitteilung 6

Förderprogramm „Initialberatung vor Ort 2011“

Beratung von Augsburger Hauseigentümern

Umweltreferent Rainer Schaal freut sich, dass nach der erfolgreichen Förderung 2010 zur Beratung bei energetischen Gebäudemodernisierungen das Förderprogramm unter dem Namen „Initialberatung vor Ort 2011“ erneut aufgelegt werden kann. Die Stadt Augsburg fördert die Beratung mit insgesamt 5.000 Euro. Mit diesen Mitteln können 40 individuelle Beratungen durch qualifizierte Energieberater mit „BAFA - Zulassung“ direkt an den Gebäuden durchgeführt werden. 25 Euro Eigenanteil übernehmen die Eigentümer für die bis zu 1,5 Stunden Beratung, die restlichen 125 Euro werden über die Förderung finanziert. Gefördert wird die Beratung für Wohngebäude mit bis zu acht Wohneinheiten. Ab sofort und bis zum 15. Oktober 2011 können beim Umweltamt der Stadt Augsburg entsprechende Anträge eingereicht werden.

Aktion des e+haus Partnernetzwerks

Wie bereits im Vorjahr wird das Förderprogramm wieder gemeinsam mit dem e+haus Partnernetzwerk ermöglicht. Aufgrund der positiven Ergebnisse der Förderung 2010 haben die e+haus Partner beschlossen, einen Teil des gemeinsamen finanziellen Budgets (finanzielle Mittel der Stadt Augsburg sowie der e+haus Partner) für die erneute Auflage der „Initialberatung vor Ort“ zu verwenden. Das Förderprogramm fußt dabei auf den Erfahrungen der e+haus Partner, welche die Bedürfnisse der Hauseigentümer bestens kennen. Ein Gespräch vor Ort ist danach häufig hilfreich, um die weiteren Schritte zu planen.

Ablauf der „Initialberatung vor Ort“

Die Beratung erfolgt am Objekt.

Die Beraterinnen und Berater innerhalb des Förderprogramms haben die Qualifikation für die Energiesparberatung vor Ort („BAFA-Zulassung“), sie werden vom Umweltamt der Stadt Augsburg veröffentlicht.

Die Beratung umfasst die Bereiche der energetischen Gebäudemodernisierung (Wärmeschutz, Anlagentechnik, Lüftungskonzept, Erneuerbare Energien, Fördermittel), die Auswahl der Themenfelder erfolgt durch den Beratungsempfänger.

Ein schriftlicher Beratungsbericht sowie ein Energieausweis werden nicht erstellt.

Die Beratung beinhaltet insbesondere nicht die Themenfelder „Stromeinsparung“ und „Heizkostenabrechnung“ sowie die Leistungen der Vor-Ort-Beratung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Die Förderung umfasst eine Beratung von maximal 1,5 Stunden sowie die An- und Abfahrt der Berater zum Objekt.

Die Höhe der Förderung beträgt pauschal 125 Euro, sie wird zwischen Berater und Umweltamt der Stadt Augsburg abgerechnet.

Der zu leistende Eigenanteil beträgt 25 Euro, er wird vor Ort gegen Quittung vom Berater abgerechnet.

Der Beratungsempfänger unterzeichnet gemeinsam mit dem Berater ein Themenprotokoll, mit welchem der Berater die Förderung gegenüber der Stadt Augsburg abrechnet.

Auf Wunsch wird dem Beratungsempfänger eine Kopie des Themenprotokolls vom Umweltamt der Stadt Augsburg zugesendet.

Weitere Informationen:

Umweltamt, Telefon 0821 3 24 73 22, http://www.klimaretter.augsburg.de (Rubrik Worum geht´s? / Neuigkeiten & Aktuelles), http://www.eplushaus.augsburg.de (Rubrik Meine Modernisierung / Neuigkeiten), Service-Hotline 01805 330030 (14 Cent / Min. aus dem deutschen Festnetz).

Stadt Augsburg

Pressemitteilung 7

Die Stimmung der Landschaft - Malerei der Barbizonisten aus Liberec

Die Sonderaustellung findet im Schaezlerpalais vom 12. Juni bis 11. September statt.

»… hartnäckig den ersten Eindruck bewahren, der immer der beste sei,« riet einmal Eugène Boudin seinem Schüler Claude Monet beim gemeinsamen Malen in der Natur.

Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts richteten einige französische Maler ihren Fokus in neuartiger Art und Weise auf die Natur. Ihr Interesse war letztlich dem enormen Wachstum der Städte in Folge der Industrialisierung geschuldet. Eine dieser Städte war die französische Hauptstadt Paris, die bereits zu dieser Zeit neben ihrer industriellen Bedeutung auch den Ruf einer internationalen Künstlerstadt genoss. Gewissermaßen im Schatten der Metropole fanden sich im Wald von Fontainebleau einige Maler zusammen, die sich von der kulissenhaften Rolle der Landschaft in der akademischen Historienmalerei bewusst abzusetzen suchten. Ihr Ausgangspunkt war die kleine Stadt Barbizon am Rand des Waldes. Eine naturgetreue Wiedergabe des Gesehenen war das Ziel der Barbizonisten, die sich in die Landschaft begaben und Plein air arbeiteten. Ihre Errungenschaften in der Malerei sollten den Weg für die Generation der Impressionisten vorbereiten.

Die umfangreiche Sammlung der Barbizonisten aus der Oblastní galerie v Liberci veranschaulicht in eindrucksvoller Weise die Entwicklung der Landschaftsmalerei im Wald von Fontainebleau durch Werke von Charles Daubigny, Théodore Rousseau, Narcisse Diaz de la Peña, Emile Jacque, den Tiermaler Constant Troyon u. v. a. Zudem umfasst die Sammlung eine bedeutende Anzahl an Werken von Eugène Boudin, der als Vater der Plein-air-Küstenlandschaft gilt. Die Sammlung der Oblastní galerie v Liberci wurde durch den Reichenberger Textilfabrikanten und Kunstmäzen Heinrich von Liebieg (1839-1904) zusammengetragen und bildet heute einen bedeutenden Schwerpunkt dieser Museumsinstitution.

Der zirka 220-seitige Katalog mit zahlreichen farbigen Abbildungen kostet an der Museumskasse 18 Euro

Öffnungszeiten: Di 10 bis 20 Uhr, Mi bis So 10 bis 17 Uhr

Eintrittspreise: 7 Euro / 5,50 Euro (erm.)

Weitere Informaitionen unter: http://www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

Stadt Augsburg

Pressemitteilung 8

Augsburg braucht ein Konzept

Grüne Veranstaltung zu kultureller Bildung

In einer intensiv geführten Diskussionsrunde zur „Zukunft der Kulturellen Bildung in Augsburg“ suchte die Grüne Stadtratsfraktion nach Wegen, wie die Kulturelle Bildung in Augsburg weiterentwickelt werden kann. Mit Referent/-innen aus Erlangen und München wurden dabei Erfahrungen aus anderen Städten eingeholt. Im Mittelpunkt der Diskussion der Augsburger Akteure stand die Forderung einer langfristigen Konzeption und einer adäquaten Ausstattung von Kultureller Bildung in Augsburg. Martina Wild, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Es wurde deutlich, dass es auf Dauer nicht ausreichen kann, dass sich Kulturelle Bildung nur in kurzfristig angelegten Projekten abspielt. Notwendig ist eine Entwicklungsperspektive, die den Potentialen kultureller Bildung für alle Bildungsorte und für alle Bildungsprozesse gerecht wird und zugleich die Breite der Sparten zur Geltung bringt.“

„Wichtig ist gerade in der Stadt Augsburg, dass das Thema Kulturelle Bildung auch in einen Zusammenhang mit der Interkulturalität gestellt wird“, so Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin. Denn Augsburg ist eine vielkulturelle Stadt. Zahlreiche Institutionen und Akteure widmen sich bereits seit Jahren der Interkulturellen Begegnung und Verständigung. Zahlreiche Initiativen leisten Beiträge, um interkulturelle Kompetenzen zu stärken und die interkulturelle Öffnung voranzubringen.

Dr. Dieter Rossmeissl, Kulturreferent der Stadt Erlangen, Vorsitzender des Kul-turausschusses des Bayerischen Städtetages und Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, wertete Kulturelle Bildung als einen wichtigen Teil einer ganzheitlichen Bildung. Spätestens der Ausbau der Ganztagsschulen zwinge zum Nachdenken hierüber. Denn Bildung finde an unterschiedlichen Bildungsorten und in unterschiedlichen Bildungsprozessen statt. Aus der Vernetzung dieser Bildungsorte, aus der Vernetzung schulischer und außerschulischer Akteure entstehen kommunale Bildungslandschaften. Die Gestalter dieser Bildungslandschaften sind die Städte und sie wollen dies auch sein (auch in Zeiten klammer kommunaler Haushalte), wie der Anspruch der Aachener Erklärung des Deutschen Städtetages deutlich gemacht hat. Denn die Städte mit der Vielzahl und der Kompetenz ihrer Einrichtungen sind hierfür prädestiniert. Der Anspruch der Städte auf Gestaltung der Bildungslandschaften entbindet den Freistaat aber nicht von seiner bildungspolitischen Verpflichtung. Das Bundesland Bayern hat den Bildungsauftrag, den Auftrag zur Schulentwicklung und zum Aufbau von Ganztagsschulen. Kulturelle Bildung ist Teil der allgemeinen Bildung, für die der Freistaat zuständig ist. Deswegen muss der Freistaat auch hier seiner Verantwortung gerecht werden und sich finanziell mehr beteiligen.

Stefanie Reichelt von der Abteilung Kulturelle Bildung im Kulturreferat der Stadt München erläuterte, wie die Stadt München Kulturelle Bildung (mit)gestaltet. Dort haben Kinder und Jugendliche sowie außerschulische Partner gemeinsam mit den Referaten für Bildung, Kultur und Soziales ein gemeinsames Konzept für Kulturelle Bildung erarbeitet. Zudem wurde eine referatsübergreifende Koordinierungsstelle mit einem eigenen Budget eingerichtet. Schwerpunkt ist dabei die Förderung von Projekten der Szene oder von kulturellen Einrichtungen der Stadt. Die Mittel werden von der Koordinierungsstelle gesteuert.

Die Augsburger Referenten haben festgehalten, dass in der Stadt Augsburg in den letzten Jahren einiges erreicht worden ist. Beispielhaft können hier Kids, KS:AUG, Mehr Musik, die theaterpädagogische Arbeit des Stadttheaters oder die Museumspädagogik genannt werden. Bildungsreferent Hermann Köhler sieht aber durchaus Entwicklungsbedarf. Denn durch die Entwicklung der Ganztagsschulen gibt es einen wachsenden Bedarf an kreativen und kulturellen Projekten. Problem ist aber, dass derzeit viele kleine und mittelgroße Projekte stattfinden und deren Finanzierung nicht langfristig gesichert ist.

Peter Bommas, Leiter vom Kultur- und Schulservice KS:AUG, Leiter des Jungen Theaters und Geschäftsführer der Kulturpark West GmbH, weist auf eine langjährige Tradition von erfolgreichen Projekten in Augsburg hin. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Schulen hält er es für wichtig, dass Projekte der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in den Regelunterricht integriert werden und nicht als Orchidee am Nachmittag angeboten werden. Bommas hält eine Ausdehnung des Kultur- und Schulservices auf den außerschulischen Bereich und den Bereich der Ki Tas? für sinnvoll. Wünschenswert wäre seiner Meinung nach ein Etat für Kulturelle Bildung, über den Projekte verschiedener Träger verwirklicht werden können.

Auch das Theater Augsburg investiert viel in die Vermittlung von Kultur an Kinder und Jugendliche. Musikdramaturg Tilmann Böttcher sieht den Bedarf einer konzeptionellen Linie und einer nachhaltigen Gestaltung von Kultureller Bildung für die gesamte Stadt mit dem Theater als Partner. Dafür müssen vor allem Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Die verantwortlichen Grünen Stadträtinnen Verena von Mutius und Martina Wild werden sich für die Weiterentwicklung einsetzen. „Wir werden darauf drängen, dass ein umfassendes Konzept und eine sinnvolle Ausstattung für die Weiterentwicklung von Kultureller Bildung entwickelt werden. Wir können uns eine zwischen den Referaten Bildung, Kultur und Soziales agierende Fachstelle für Kulturelle Bildung vorstellen, wie sie uns aus München vorgestellt wurde. Wichtig ist vor allem, dass wir mit dem Thema unbedingt in die Fläche kommen. Derzeit hangeln wir uns noch zu sehr von Projekt zu Pro-jekt.“

Verantwortlich: Martina Wild, Verena von Mutius
Stadtratsfraktion Augsburg
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Pressemitteilung 9

Neues Theaterprojekt - jetzt anmelden!

Das S’ensemble Theater lädt alle ein, die Lust auf ein gemeinsames Theaterprojekt haben.

Unser Ziel: von Anfang Oktober 2011 bis Mitte Januar 2012 uns einmal in der Woche zu treffen, um ein Theaterstück zusammen zu erarbeiten, das im Januar 2012 2 Mal im S´ensemble Theater aufgeführt wird.

Wen wir suchen: Leute mit Theaterfreude und Theatererfahrung (Schauspieltraining oder anderes) – mindestens 10 Teilnehmer –

Wann: jeden Dienstagabend ab 04.Oktober 2011 bis Januar 2012, ausgenommen Schulferien

Wer: Daniela Nering und Gianna Formicone

Text: wird bis Ende Juli bekannt geben zusammen mit der Verteilung der Rollen. Der Text sollte bis Anfang Oktober gelernt werden.

Anmeldefrist: bis 20.07.11, per E-Mail an info@sensemble.de, per Post: S´ensemble Theater, Bergmühlstr. 34, 86153 Augsburg

Kosten: 190 Euro

Für weitere Infos schreiben Sie uns eine E-Mail an info@sensemble.de oder rufen Sie uns an 0821-34 94 666.

S’ensemble Theater


Hauptseite | Sonstiges Wissen | Pressemitteilungen Augsburg | Pressemitteilungen Augsburg Juni 2011 | 10. Juni 2011


Dies ist ein Wiki und es ist nie fertig. Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie einfach an stoebener@augsburg-wiki.de




FacebookTwitThis
Pin ItMister Wong