Dies ist ein Wiki und es ist nie fertig. Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie einfach an
stoebener@augsburg-wiki.de
Hauptseite | Bevölkerung und Politik | Politik Augsburg
Politik Augsburg
Allgemeines
Schon in den 1990er Jahren liest man in dem Stadtführer "Augsburg zu Fuß" einen Beitrag von Günter Rieger, in dem er schreibt, dass sich Augsburgs Kommunalpolitik durch besondere Verschlafenheit und Provinzialität auszeichne. Dafür werden aus der damaligen Zeit einige Beispiele aufgeführt. Vergleicht man die damalige Situation mit der heutigen, ist man gezwungen Ähnliches zu konstatieren. Eine konservative Koalition der Mittelmäßigkeit bestimme die Augsburger Politik und sorge dafür, das Politiker mit Ideen die plan- und alternativlose Öde der Kommunalpolitik am Lech flüchten. Damals führte Günter Rieger die Situation auf die interfraktionelle Zusammenarbeit der beiden größten politischen Lager zurück. Das ist heute immer noch so und der Augsburger Bürger stellt immer noch eine Beißhemmung der großen politischen Lager fest. In die Augsburger Kommunalpolitik bringen nur ein paar kleinere politische Strömungen wie DIE GRÜNEN oder die Piratenpartei etwas Farbe, doch viel zu wenig, um das Grau-in-Grau bunter werden zu lassen. Mitverantwortlich an dieser Situation ist in einem hohen Maß die Augsburger Allgemeine, deren konservative Ausrichtung sie daran hindert, Alternativen zum bestehenden Klein-Klein der Kommunalpolitik herauszuarbeiten und andere politische Richtungen angemessen zur Geltung zu bringen.
Geschichte
In der Weimarer Republik begann man in Augsburg, die Ämter und Posten zwischen der SPD und der damaligen BVP? (Bayerische Volkspartei) "gerecht" zu verteilen. So kamen von der BVP? die beiden Ersten Bürgermeister Deutschenbaur (1919 - 1929) und Bohl (1929 - 1933), der zweite Bürgermeister kam von der SPD (Ackermann, 1919 - 1933). Diese interfraktionelle Zusammenarbeit setzte man nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Am 3. Juni 1946 unterzeichneten CSU und SPD wieder ein Abkommen, in dem es vor allem um die Ämterverteilung ging. Erst in den 1970er Jahren wurde diese Zusammenarbeit durch die Polarisierung der CSU unter ihrem Vorsitzenden Franz-Josef Strauß schwieriger und der damalige CSU -Vorsitzende Knipfer ging mit einem Teil der Fraktion oft auf Konfrontationskurs zur SPD. Die Folge war 1981 die Gründung der CSM? durch einige CSU -Referenten und -Mitglieder, die diesen Konfrontationskurs nicht mitmachen wollten. Sie wollten die Zusammenarbeit mit dem populären SPD -Bürgermeister Breuer fortsetzen.
1919 brach die SPD bei den Kommunalwahlen stark ein und die Republikaner? feierten einen großen Erfolg, wodurch die interfraktionelle Zusammenarbeit erst einmal beendet wurde. Nun konnte die CSU mit Hilfe der Republikaner? zunächst einmal allein regieren.
Einzelbereiche
Sonstige politische Themen
Aktionen
Weblinks
Hauptseite | Bevölkerung und Politik | Politik Augsburg
Dies ist ein Wiki und es ist nie fertig. Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie einfach an stoebener@augsburg-wiki.de
