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Lech-Stahlwerke
Genau LSW Lech-Stahlwerke GmbH. Kurz LSW. Ein Stahlwerk in Meitingen? –Herbertshofen, nur wenige Kilometer von Augsburg entfernt.
Allgemeines
Die Lech-Stahlwerke gehören zur Max-Aicher-Unternehmensgruppe?.
Geschichte
Im Jahr 2009 geriet die Firma in die Schlagzeilen, weil es Schwierigkeiten mit dem vom Landratsamt Augsburg? geforderten Schlacke-Entsorgungskonzept gab.
Am 25. Februar 2010 wies Christine Kamm in einer Presseerklärung darauf hin, dass ein Biomonitoring bei den Lech-Stahlwerken zu beunruhigenden Ergebnissen kam. Wörtlich heißt es darin: „In der Umgebung der Lechstahlwerke lagern sich pro Jahr über 100 Gramm feiner, dunkelgrauer ,magnetischer Staub pro Quadratmeter ab. Er enthält insgesamt 19 giftige oder krebserregende Schadstoffe oder Schadstoffgruppen. Beim Biomonitoring 2007 / 2008 wurden unter anderem Zink und Chrom, sowie Arsen, PCB (polychlorierte Biphenyle) und PCDD/F (Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane) nachgewiesen. Diese Schadstoffe stammen fast ausschließlich von den Lechstahlwerken … Die relativ hohen Messwerte an der Biomonitoringstation im Naturschutzgebiet östlich des Lechs lassen befürchten, dass auch die anschließenden landwirtschaftlichen Nutzflächen im Landkreis Aichach-Friedberg und deren Produkte durch den Schadstoffeintrag erheblich beieinträchtigt werden … Die Ergebnisse der Messungen zeigen klar: Hier besteht Handlungsbedarf, die Situation muss schnellstmöglich verbessert werden, da die Schwermetalle sich im Boden anreichern. In diesem Fall reichen Reduktionsempfehlungen nicht aus, da es im Ermessen der Lechstahlwerke liegt, diese umzusetzen oder zu ignorieren. Die Ergebnisse des Monitorings müssen klare Maßnahmen für eine Reduktion der Schadstoffe erwirken … Daraus ergeben sich für mich mehrere zentrale Fragen: Können in der Umgebung der Lechstahlwerke noch Futtermittel, Obst, Getreide und Gemüse angebaut werden? Sind die Böden also noch landwirtschaftlich nutzbar oder mussten bereits Ernten vernichtet werden? Und vor allem: Haben die Lechstahlwerke auf die Ergebnisse des Monitorings reagiert und die Reduktionsempfehlungen in Bezug auf Zink, Chrom, PCB (polychlorierte Biphenyle) und PCDD/F (Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane) umgesetzt?"
Aus einer Pressemitteilung Christine Kamms vom 26. August 2011 geht hervor, dass die IHK die Lechstahlwerke zu den schwäbischen Unternehmen rechnet, die Probleme mit steigenden Energiekosten haben, was Christine Kamm auf ungenügende Maßnahmen der Energie-Effizienz in dem Unternehmen zurückführt.
augsburg.tv-Beitrag vom 16. November 2011 über die geplante Schlacke-Deponie der Lech-Stahlwerke
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