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Kulinarische Notizen zu Brecht

Die Bertolt-Brecht-Literatur ist unübersehbar. Darunter finden sich auch recht kuriose Bücher. So beschäftigt sich z. B. das Buch "Komm und setz dich, lieber Gast" der Augsburger Autorin und Historikerin Martha Schad mit der Essenslust und den Gaumenfreuden von Bertolt Brecht.

Angeblich lässt sich im Privatleben von Brecht ein hoher Stellenwert des Kulinarischen ausmachen. Mit anderen Worten: Bertolt Brecht war kein Kostverächter. Schon als Jugendlicher in Augsburg soll er z. B. in seinem Lieblingslokal "Gablers Taverne?" gerne Deftiges genossen haben und anschließend die Freunde mit Liedern und Balladen unterhalten haben.

Von seinen Frauen nimmt natürlich vor allem Helene Weigel, die aus Wien stammte, einen besonderen Platz ein - auch was die Verköstigung des Dichters angeht. Um viele der im Brechtschen Haus gekochten Speisen wissen wir durch eine Rezeptsammlung der Wienerin, die sie in einem Heft hinterlassen hat. Dabei wird klar, dass zum einen die böhmisch-österreichische Kochtradition auf den Tisch kam, sich die Frau Brechts aber auch von den Ländern inspirieren ließ, die sie kennenlernte. Selbstbewusst notiert die spätere Intendantin des Berliner Ensembles: "Mein Anteil an seinem schriftstellerischen Werk ist kolossal, denn ich konnte vorzüglich kochen."

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