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Kinzer, Pit

Ein Künstler, der aus dem Kunstleben der Region Augsburg nicht wegzudenken ist.

Leben und Wirken

Geboren wurde Pit Kinzer am 9. April 1951 in Ottobeuren? im Allgäu. Von 1957 bis 1961 besuchte er die Volksschule Ottobeuren?, dann bis 1965 das Humanistische Gymnasium in Ottobeuren?, wechselte später auf ein Gymnasium in Memmingen, das er 1969 verließ. Weil er für die Bundeswehr untauglich ist, macht er eine Ausbildung zum Schriftsetzer, die er mit der Gesellenprüfung 1971 abschließt. 1972 folgt die Fachoberschule für Gestaltung? in Augsburg, wo er das Fachabitur macht. 1973 lässt er sich einen Bart wachsen und lebt sein Künstlersein ab 1974 öffentlich. Von 1973 bis 1978 studiert er Architektur an der Fachhochschule Augsburg und macht den Abschluss Ing.-Grad, wird aber später zum Dipl.-Ing. FH nachdiplomiert. Seit 1978 lebt Pit Kinzer als freischaffender Künstler.

1995 zog Pit Kinzler von Augsburg nach Markt Rettenbach?. Dort eröffnete er 1996 eine Galerie, in der er eigene Werke, aber auch Werke befreundeter Künstler ausstellt (Galerie am Schloss). Zu der Galerie kommt noch sein Atelier und eine Werkstatt mit einem Multimediacockpit.

Von der Stadt Augsburg erhielt er zweimal den Kunstförderpreis, einmal für Bildende Kunst und einmal für Literatur (mit Sprachlos).

Pit Kinzer ist Mitglied des BBK Schwaben Süd?. Er arbeitet gern an so genannten Projekten. Oft beschäftigt er sich viele Jahre lang mit demselben Thema in unterschiedlichen Ausdrucksweisen und Variationen. Er arbeitet auch als Grafiker und Web-Designer und gestaltet z. B. Plakate oder Broschüren.

Als Künstler ist Pit Kinzer äußerst aktiv und kreativ ungebremst, wie die vielen Ausstellungen pro Jahr zeigen. In einer Vernissagen-Rede meinte der Laudator, Pit Kinzer werde nervös, wenn er nicht mindestens 50 Ausstellungen pro Jahr laufen habe.

Privat ist er ein begeisterter Saxophonist und spielt Mundharmonika.

Werk

Wo Kinzers Arbeiten zu finden sind

Viele der Werke von Pit Kinzer sind in öffentlichem Besitz: Sie stehen im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen, Berlin, in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, im Bezirk Schwaben, im Landkreis Unterallgäu, im Landkreis Aichach-Friedberg, in den Städtischen Gemäldesammlungen Augsburg, in der Stadt Memmingen, der Stadt Marktoberdorf?, der Stadt Kempten, der Stadt Wertingen, der Stadt Moers, der Stadt Friedberg, in Oberkochen, in Markt Rettenbach?, Ottobeuren?, im Landbauamt Augsburg?, der Stadtsparkasse Memmingen, der Kreissparkasse Augsburg, der Sparkasse Donauwörth, der Sparkasse Nördlingen, der Sparda Bank Saarbrücken, der Hessingklinik? Augsburg, dem Managementzentrum Schloß Lautrach?, dem Musee Pablo Picasso, Ceret/Frankreich, dem Museum Majdanek, Lublin/Polen … Diese Liste lässt sich fortsetzen.

Holzschnitte

Pit Kinzer arbeitet unter anderem in Holzschnitt und Acryl, als Radierer und Lithograph, seine Farbpalette ist gedämpft, aber satt. Auf den Holzschnitt aus Hartfaserplatten kam er, als er eine schwere Lungenentzündung hatte, die er sich durch giftige Dämpfe beim Radieren - seiner bis dahin bevorzugten Technik – zuzog. Diese Lungenentzündung zwang Pit Kinzer dazu, sich daraufhin anderen Werkstoffen und Arbeitstechniken zuzuwenden. Für ihn führte die Krankheit zur Entdeckung des Hochdrucks, des „Holzschnittes" aus Hartfaserplatten. Der frühere Holzschnitt war durch die Maserung des Holzes und die grobe Bearbeitung des Druckstockes geprägt. Mit seiner Hochdrucktechnik erzielt Kinzer dagegen klare, strukturlose Druckergebnisse von gleichmäßigen Farbflächen. Mehrere Druckgänge mit wechselnden Einfärbungen in schwarzen, blauen oder grünen Nuancen sorgen für Höhen und Tiefen im Bild sowie für die Lebendigkeit im Farbklang, die ihr Echo in der Kraft und Dynamik der Komposition erhält.

Radierungen

Seine Radierungen reichen von kleinen Kaltnadelarbeiten bis zu großformatigen Farbradierungen. Radierbilder oder Radierbastelbilder nennt Pit Kinzer Bilder, die auf eine besondere Weise entstehen: Er nimmt alte Radierplatten, druckt sie auf große Bögen zusammen und geht mit Acrylfarben oder Farbstiften darüber, was eine spürbar freiere Bildsprache zur Folge hat. Diese Bilder konfrontiert er mit archaischen „Gespenstern" aus prähistorischen Felsenzeichnungen. Der Betrachter wird nachhaltig irritiert und seine eigene Erfahrung wird in Frage gestellt. Die Bilder sind komponiert aus Bemalungen durch Acryl, Farb- und Bleistifte, aufgeklebten Radierungen, geätzten Kupferplatten und diversen anderen Materialien. Diese Aufsplitterung und Auffächerung macht scheinbar Eindeutiges mehrdeutig. Figürliches und Abstraktes verbinden sich ausdrucksvoll miteinander. Die Überwindung von Gesetzmäßigkeiten, der Ausbruch aus starren Normen ist ein immer wieder feststellbares Faible von Kinzer. So glaubt er die Verwirrung und die Verrücktheit der Welt darstellen zu können.

Gesamtkunstwerke

Seine Bilder versuchen zu verhindern, dass man sich voreilig ein Bild macht. Viele seiner Projekte weitet Pit Kinzer zu Gesamtkunstwerken aus, die sich nicht auf eine bestimmte Technik beschränken, sondern sich aus Grafiken, Gemälden, Objekten, Tonbandcollagen, blauen oder blau bemalten Gegenständen, Lesungen und Musik zusammenfügen. Manche Kinzer-Projekte entstehen über Jahre hinweg und werden immer wieder ergänzt. Gleichzeitig jedoch ist jede Grafik und jedes Gemälde aus dem Projekt ein eigenständiges Kunstwerk. In der Computergrafik versucht der Künstler, nicht herkömmliche Techniken nachzuäffen, sondern Neues zu schaffen mit den Möglichkeiten, die Bildbearbeitungsprogramme bieten. Hin und wieder benutzt er den PC auch zur Vorbereitung, zur Entwicklung und Anordnung der Formen und Farbvariationen für Holzschnitte und Acrylbilder, also als Hilfsmittel für die klassischen künstlerischen Techniken.

Traum und Realität

Pit Kinzer bewegt sich gern auf der Grenze zwischen Abbild und Abstraktion. Seine Werke beinhalten zwar Gegenständliches, lösen es aber in Stimmung, in eine Landschaft mit vielschichtiger Atmosphäre und poetischer Qualität auf. Umwelt wie Traumwelt sind in den Bildern von Kinzer verwoben, so dass sie oft Zivilisation und menschliche Existenz zeigen, ohne dass Menschen in ihnen anwesend sind. Die Werke von Kinzer sind mitunter auch philosophische Rätsel, die sich einer Enträtselung widersetzen, die umso mehr Fragen aufwerfen, je länger sie betrachtet werden. Der Mensch ist mit einer Wirklichkeit verflochten, deren Zusammenhang und Bedeutung im Werk Kinzers nur schwer verstanden werden kann. Er bewegt sich durch Kinzers Kompositionen wie in einem Tanz, manchmal archaische Schatten werfend.

Verwendung vorhandener Bilder

Oft nutzt Pit Kinzer vorhandene Bilder vom Fernsehen oder aus dem Internet. Der Künstler entführt sie, verarbeitet sie. Es braucht bei der Flut von Bildern keine neuen Bilder. Manche Bilder beinhalten keine Bewegung, kein Leben, kein Wetter. Es sind Hochglanzplots auf Aludibond. Die Welt wirkt fremd und distanziert. Die Bilder wollen nicht originell sein und nicht immer müssen sie eine Botschaft vermitteln. Und doch thematisieren Kinzers Werke immer wieder aktuelle, politische Ereignisse oder gesellschaftliche Phänomene. Manchmal erscheinen Kinzers Werke als Aufschrei gegen die Gesellschaft, die Architektur, die Kultur und die Tradition, ja Kinzer scheint Wut, Trotz und Zorn in seinen Radierungen ausdrücken zu wollen. Der Mensch wird dargestellt als Mensch im verlorenen Raum, im Käfig, im Gefängnis. In seinen Bildern verwendet Pit Kinzer Stilmittel, wie wir sie aus der Literatur oder Filmen kennen: Rückblende, Zoom, Zitat, Perspektivenwechsel. Alles ist miteinander verzahnt, ergänzt oder überlagert sich. So werden Kontraste oder Interpretationen geschaffen, Aussagen relativiert oder verstärkt.

Die "Gerngroß-Models"

Pit Kinzer ist Erfinder der „Gerngroß-Models“. So nennt er die Spielzeugfiguren für Modelleisenbahnen, die er arrangiert und dann mit der Kamera und Makroeintsellungen so aufnimmt, dass sie in Riesenhafte zu wachsen scheinen. 2005 stieß der Künstler in einem Kärntner Kaufhaus, das „Gerngroß“ hieß, auf die Figuren der Rothenburger Firma Preiser, die er für seine Werke verwendet und die gerade einmal zwei Zentimeter groß sind. Der Name „Gerngroß“ ist ein perfekter Titel für Kinzers Arbeiten: Zum einen, weil Pit Kinzer früher in der Schule der Kleinste seiner Klasse war und „gern groß“ sein wollte, zum anderen, weil seine Models ja auch „gern groß“ sein wollen. In den alltäglich und oberflächlich oft banal wirkenden Szenen kommen Kritik an der Staatsmacht oder der Umweltzerstörung, aber auch die menschlichen Tiefen sowie das Bizarre und Absurde unseres Alltags zum Ausdruck. Durch die Vergrößerung erzeugt die Kamera Verfremdungseffekte, die auch dadurch geheimnisvoll wirken, dass Kinzer mit geringer Tiefenschärfe arbeitet, dabei Schärfe und Unschärfe, Licht und Schatten raffiniert einsetzend.

Ganz besonders verfremdet wirken die Figuren, wenn Pit Kinzer Portraitaufnahmen in Cinemascope von ihnen aufnimmt, denn dann wirken sie alt, faltig, monströs, hässlich … Pit Kinzer weist ihnen dann sogar Individualität zu, indem er ihnen Namen, Berufe und Einkommen passend zum Äußeren zuspricht.

Die „Gerngroß-Models“ setzt Pit Kinzer auch im „Waldbronner Anzeiger“, in dem er skurrile Meldungen erfindet und sie mit den Figuren bebildert.

Der Sprachkünstler

Bei Kinzer zeigt sich auch in der Bildenden Kunst seine Verwurzelung in der Literatur. Er ist selbst ein Sprachkünstler, wovon zahlreiche Veröffentlichungen beredtes Beispiel ablegen. Kritiker betonen immer wieder Kinzers Formensicherheit und meisterhafte Beherrschung seiner Medien. Zwischen 1978 und 1985 war Pit Kinzer auch Mitherausgeber von Sprachlos, einer Augsburger Zeitschrift für Literatur und Kunst. Damals beteiligte er sich auch an Multimedia-Aktionen, die zwischen Literatur, Musik, Malerei, Performance und Theater angesiedelt waren.

Eigene Veröffentlichungen

  • Legaus - oder Das Denken attackiert den Denkenden (Roman 1981)
  • In Erwägung unserer Lage, Ein Buch zu Brecht (Hrsg. mit Jörg Scherkamp, 1981)

Mit den Werken von Pit Kinzer erschienen

  • Zeichnungen, Druckgrafik, Katalog 1982, Text von Jörg Scherkamp
  • Radierungen 1985 - 1989, Katalog 1989, Texte von Jan Prein und Manfred Engelhard
  • Radierbilder, Katalog 1989, Text von Prof. Wolfgang Längsfeld
  • Pit Kinzer, Dokumentation 1990, mit 4 Originalgrafiken von Pit Kinzer, Texte von Dr. Jürgen Ecker und Gerald Dawe, Edition Bernhard Beck, Homburg
  • Pit Kinzer in Ireland West, Kalender und Mappe 1992 mit 7 Originalgrafiken von Pit Kinzer, Text von Dr. Jürgen Ecker, Edition Bernhard Beck, Homburg
  • Art & Cuisine, Kalender und Mappe 1993 mit 4 Originalgrafiken von Pit Kinzer (und 3 von Iris Flexer), Edition Bernhard Beck, Homburg
  • Heinz Winkler/Pit Kinzer - Art & Cuisine‹, Kalender und Mappe, 1994 mit 7 Originalgrafiken von Pit Kinzer und Menüvorschlagen von Heinz Winkler (Aschau), Edition Bernhard Beck, Homburg
  • Rayuela Blues Projekt, Katalogprospekt 1994, Text von Andreas Link
  • Der interaktive Katalog, CD-ROM 1999, edition sprachlos multimedia
  • Rom ist überall - Latein im Alltag, CD-ROM 2000, edition sprachlos multimedia
  • doppelpack, CD-ROM, 2000, edition sprachlos multimedia
  • Das grüne Haus Projekt, Virtuelle Ausgabe 2001, CD-ROM, edition sprachlos multimedia
  • Pit Kinzer - Fußball, Kalender und Mappe, 2003, mit einem Sonett von Ludwig Harig, ArsNova Edition Bernhard Beck, Homburg
  • Raus aus dem Dreck, bibliophile Leinenkassette mit 4 Farbradierungen von Pit Kinzer und einem Sonett von Ludwig Harig, Edition Bernhard Beck, Homburg
  • Illustrationen in „Morgen Augsburg“ (Hrsg. Wolfgang Kunz), Ehrenwirth Verlag, München

Ausstellungen

Seit 1978 gab es mehr als 100 Einzelausstellungen von Pit Kinzer – in der Region Augsburg und weit darüber hinaus. Eine kleine Auswahl:

Dazu kommen über 500 Ausstellungsbeteiligungen in Europa, Asien und Amerika, z. B.:

  • 2010 Überbrücken, Kunst im Schloss Wertingen, Kunst im Zentrum Eichstätt, Installation, Wasser Dicht?, Marburg, Installation, Skulpturengarten Sonnenwald/Bayer. Wald, Bewegter Wind, Internat. Windausstellung Korbach, Installation
  • 2009 Extrem, Künstlergilde Ulm, 50+XXL – Bayerische Künstler über 50, München
  • 2008 Utopie des Raums, Kyrgyz National Museum of Fine Arts, Bishkek/Kirgistan, Installation, Natur IV, Forum für aktuelle Kunst e. V. Starkow, Installation
  • 2007 Spielräume, Stadtmuseum Neuötting, Trzeba miec nosa, Kunstverein Bad Salzdetfurth
  • 2006 Memminger Kunst-Meile, Installation
  • 2002 game_over – Spiele, Tod und Jenseits, Museum für Sepulkralkultur Kassel (Rahmenproramm documenta 11)
  • 2001 jetztkunst, Z-Bau Nürnberg
  • 2000 Kunstspur – römische Spur, Kempten, quo vadis – neue Medien in der Kunst, Augsburg
  • 1999 Hommage à Franz Kafka, Augsburg und Prag
  • 1998 Bayerische Kunst unserer Tage, Bratislava
  • 1992 BBK-Ausstellung Tokio
  • 1990 Swabian Artists Pristina und Pec, Deutsche Kulturwochen Ljubljana, BBK-Ausstellung Hangzhou, Gegen unseren Willen, Mainz
  • 1989 BBK-Ausstellungen Amagasaki, Nagahama
  • 1989/91 Internationale Grafikbiennale Varna
  • 1988 Intern. Grafiktriennale Fredrikstadt
  • 1987–93 Internationale Buchmesse Frankfurt
  • 1987 Intern. Grafik ´87 Meisterschwanden,
  • 1986 Every woman is a gentleman Rosenheim, Berlin, Kassel
  • 1985 Junge Künstler für den Frieden Torun, Intern. Grafikbiennale Horgen, Grafikbiennale Huesca
  • 1985/88 Intern. Triennale Gegen den Krieg Lublin
  • 1983–89 Miniprint International Cadaques, Andorra, Barcelona, Toulouse, Boston
  • 1983 Die ersten Jahre der Professionalität III, Galerie der Künstler München

Auszeichnungen

  • 2010 2. Preis der Stadt Wertingen
  • 2009 Kunstpreis der Künstlergilde Ulm
  • 2005 Preis des Rotary-Club beim 8. Kunstfrühling Bad Wörishofen?
  • 2002 Alfred-Oberpaur-Kunstpreis Kempten
  • 2001 Preis beim 6. Kunstfrühling Bad Wörishofen?
  • 1998 Kunstpreis der Hypo Vereinsbank? Pfronten?
  • 1993 Sonderpreis der Ostallgäuer Kunstausstellung Marktoberdorf?
  • 1990 ArsNovaFörderpreis der Sparda Bank Saarbrücken
  • 1990 Irland-Stipendium der Kinvarapress Galway
  • 1987 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg für Bildende Kunst. Aus der Jurybegründung: "Herr Pit Kinzer, geboren 1951 in Ottobeuren, ist in Augsburg als bildender Künstler und in der literarischen Szene kein Unbekannter. Für den Kunstförderungspreis der Stadt Augsburg hat er sich mehrfach mit malerischen und druckgraphischen Arbeiten beworben. Seine besondere Bemühung im graphischen Bereich gilt der Farbradierung. Der Jury lagen in diesem Jahr acht farbige Radierungen zur Beurteilung vor, die um die Themen ,,Tanz (Dance macabre)" und ,,Begegnungen" kreisten. Diese Arbeiten erscheinen nicht nur subtiler in der Gestaltung und technischen Durchführung als in den vorhergehenden Jahren, sondern auch vielschichtiger in den inhaltlichen Dimensionen. In der Kombination von Linien- und Flächenätzung, schwarz-weißen und farbigen Partien, Ineinanderschichtung mehrerer Platten, ist ein hoher ästhetischer Reiz erreicht. Dabei ist jede Gefahr des Geschmäcklerischen und der Routine vermieden. Im Inhaltlichen ist eine frühere sozialkritische Vordergründigkeit aufgegeben zugunsten einer differenzierten, auf das Allgemeingültige weisenden Sicht. Historische Bildzitate und integrierte Schriftelemente bereichern die gedankliche Aussage, die durch serielle Behandlung der Themen bei den eingereichten Arbeiten eine zusätzliche Verstärkung erhält."
  • 1982 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg für Literatur (mit Sprachlos)

Presse

Adresse

Pit Kinzer Kunstprojekte
Ottobeurer Straße 1
87733 Markt Rettenbach

E-Mail: kunstprojekte(@)pitkinzer.de

Weblinks


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