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Kempten

Kempten ist heute das größte zusammenhängende Grabungsgebiet in Südbayern?.

Geschichte

Wo später die Römer siedelten, wohnten zunächst keltische Estionen. Jedenfalls berichtet das der griechische Geograph Strabon um Christi Geburt, denn ein sicherer archäologischer Nachweis der keltischen Siedlung ist bisher noch nicht gelungen.

In römischer Zeit hieß Kempten Cambodunum und war nördlich der Alpen ein wichtiges römisches Zentrum. Die römische Stadt lag auf einer Anhöhe des rechten Ufers der Iller? und war deshalb vor dem Hochwasser geschützt.

Kempten war damals die Kreuzung von drei wichtigen römischen Fernstraßen: Von Brigantium (heute Bregenz) kam die west-östliche Querverbindung, die nach Epfach? und über Gauting? in die Provinz Noricum? führte. Weiterhin kreuzte hier die Straße nach Augsburg (Augusta Vindelicum?) sowie die Straße durch das Illertal? zur Donau?.

Wahrscheinlich hat Kaiser Augustus zwischen 41 und 54 n. Chr. Kempten zur ersten römischen Hauptstadt der Provinz Raetien gemacht, was man nicht aus schriftlichen Urkunden, sondern nur aus den großen und prächtigen Steinbauten schließt, die man hier fand. Wahrscheinlich war Cambonunum auch nach der Verlegung der Provinzverwaltung nach Augsburg eine bedeutende raetische Stadt. Nirgendwo sonst nördlich der Alpen hat man eine solche dichte und geschlossene römische Stadt ausgegraben. Teile davon sind im Archäologischen Park Cambodunum für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks


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