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impuls arena

Ein Fussballstadion in Augsburg, das von der Stadt und dem FCA geplant wurde.

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Allgemeines

Früher wurden Stadien meist als kombinierte Leichtathletik- und Fußballstadien geplant. Die Bezeichnung eines Stadions als Arena weißt darauf hin, dass es sich um ein modernes Fußballstadion handelt, das nicht als Leichtathletikstadion genutzt werden kann und dass es sich um ein gesponsertes Stadion handelt, was auch bei der impuls arena der Fall ist. Die Augsburg Arena (so der Name des Stadions in der Planungs- und Bauphase) wird von der Firma impuls Finanzmanagement AG? gesponsert, sprich: sie hat für acht Jahre die Namensrechte erworben.

Entworfen haben das Stadion die beiden Architekten Titus Bernhard? und Peter Kögl?.

Die impuls arena befindet sich an der B 17 auf der Höhe der Ausfahrt Göggingen/Haunstetten zwischen der Bahnlinie Augsburg - Buchloe und der Bundesstraße.

Das Stadion entspricht den Normen des DFB und der UEFA.

Geschichte

Verantwortlich für den Bau war das Augsburger Ingenieurbüro Reisch. Von diesem Büro wurde der praktische Teil der Arbeiten nach einer Ausschreibung an die Düsseldorfer Firma HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH vergeben. Aber auch viele Firmen der Region beteiligten sich am Bau des Stadions.

Am 13. Juli 2007 gibt die impuls Finanzmanagement AG? in einer Pressekonferenz in ihrer Firmenzentrale bekannt, dass sie sich die Namensrechte an der Augsburg Arena auf acht Jahre gesichert hat.

Der Bau des FCA-Stadions begann am 5. November 2007. Die zu diesem Zeitpunkt begonnenen Erdarbeiten dienten archäologischen Voruntersuchungen und dem Anschluss des Stadions und der Parkplätze an die B 17. Dieser Teil der Arbeiten wurde von der Stadt ausgeführt.

Die Impuls Arena wurde zum einzigen bayerischen Austragungsort der Frauen-WM 2011 auserwählt.

Im April 2008 waren die Erdarbeiten nahezu abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wurden etwa 150 Bohrpfähle in die Erde gerammt, die später die Tribünenbalken tragen sollen.

Am 30. Juli 2008 wurde in einer Pressekonferenz der Vorschlag geäußert, die zunächst geplante Kunstglas-Fassade nicht auszuführen, sondern sie durch eine Stahlseil-Konstruktion zu ersetzen, die günstiger käme. Für die Kunstglas-Fassade waren ursprünglich 1,4 Mio. € veranschlagt worden, die aber nicht in der Gesamtkalkulation für die impuls arena enthalten waren und im Verlauf des Projekts bis 2008 wegen gestiegener Rohstoffpreise auf 3,5 Mio. anwuchsen.

Die Grundsteinlegung fand am 31. Juli 2008 mit FCA-Chef Walther Seinsch, dem Projektleiter Rudi Reisch, dem Regierungspräsidenten Ludwig Schmid?, impuls? –Chef Herbert Nißel?, Maurer-Fachmann Volker Spieler und dem Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl statt. Etwa 150 Gäste waren zu dieser Einweihung geladen.

Im Januar 2009 machte Wolfgang Taubert, ein Umwelt-Journalist, den Vorschlag einer Solar-Fassade für die Sportstätte, womit die Energieversorgung des Stadions, möglicherweise auch darüber hinaus, zu sichern wäre.

Am 6. Juli 2009 wurde der Verkehrsknoten an der B 17 in der Nähe des Stadions für den Verkehr freigegeben. Er hat etwa 11, 6 Mio. € gekostet und wurde vom Bund, dem Freistaat Bayern? und der Stadt Augsburg finanziert.

Am 26. Juli 2009 wurde die Impuls-Arena feierlich eingeweiht. Der Eröffnung der impuls arena ging ein Zug von Fans vom alten Rosenaustadion zur neuen Arena vorweg. Das Stadion wurde durch Vertreter des Islams und der beiden großen christlichen Kirchen gesegnet, dann übergab der Projektleiter Rudi Reisch den Stadionschlüssel an den FCA-Vorstandsvorsitzenden Walther Seinsch, der den Schlüssel an die Fans weiterreichte. Mit einem Feuerwerk wurde die Eröffnungsfeier abgeschlossen.

Im Juni 2009 begann der FCA mit einstündigen Führungen in der impuls arena.

Erstmals ausverkauft war die impuls arena am 11. Februar 2010. Die etwa 30.600 Zuschauer sahen im DFB-Pokal ein 2:0 ihrer Augsburger Mannschaft gegen den Bundesligisten 1. FC Köln.

Am 7. März 2010 fand ein Benefizspiel für Erdbebenopfer auf Haiti statt. Gegner waren die haitianische Nationalmannschaft und eine Mannschaft deutscher Promis wie Oliver Pocher. Haiti gewann 6:2.

In einer Pressemitteilung vom 11.05.2010 forderte Christine Kamm Photovoltaik für die Impuls-Arena. Sie schrieb an Andreas Rettig?, Geschäftsführer des FCA: „Die Südseite der Fassade bietet sich hervorragend als großflächiger Träger für eine Photovoltaikanlage an. Bei dieser Größenordnung lohnt sich die Installation trotz der Novellierung des EEG (Erneuerbaren Energie Gesetzes) auch wirtschaftlich noch." Eine Photovaltaikanlage bringe den FCA in die 1. Liga in Sachen Umweltschutz und regenerative Energiegewinnung. Denn für alle Anlagen, die noch vor dem 1.1.2011 in Betrieb gingen und eine Leistung zwischen 100kW und 1.000kW Leistung bringen, gelte: Sie werden mit 29,59 Cent/kWh vergütet. Kleinere Anlagen würden sogar bis zu 32,88 Cent/kWh vergütet. Selbst mit dem ab 2011 gültigen Vergütungssätzen sei damit ein wirtschaftlicher Betrieb bei größeren Anlagen nach wie vor möglich und eine mittelfristige Amortisation zuverlässig gesichert.

Am Mittwoch, 14. Juli 2010, startet für Augsburg die FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft mit den Begegnungen England/Nigeria sowie Mexiko/Japan. Insgesamt sieben Spiele, davon ein Viertelfinalspiel, werden am Lech ausgetragen. Einen Höhepunkt bildet die Partie Frankreich/Deutschland am 20. Juli 2010. Dies ist ein Vorgeschmack auf das Topereignis der Augsburger Sportgeschichte: die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 mit vier Spielen ab dem 29. Juni 2011, darunter ein Viertelfinalspiel.

Im August 2011 stieg die SGL Group als Sponsor beim FCA ein, um vom Aufstieg des Vereins in die 1. Bundesliga zu profitieren. In diesem Zusammenhang wurde die impuls arena in SGL arena? umbenannt, weil die SGL Group die Namensrechte miterwarb.

2011 entschied die Stadt Augsburg, dem FCA die Verpflichtung für eine Außenfassade zu sorgen zu erlassen, weil der Verein sein Geld brauchte, um das Nachwuchsleistungszentrum des FCA? und Trainingsplätze in der Nähe der Arena zu errichten. Dafür sicherte sich die Stadt Augsburg das Recht, die Außenfassade zu bauen.

Im November 2011 gewann der Architekt der SGL-Arena gegen die FC Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA, die dazu verurteilt wurde, dem Architekten eine Rechnung über etwa 6.000 € zu begleichen und die Gerichtskosten zu tragen. Ebenfalls im November 2011 bekamen die Zuschauer des Spiels gegen Bayern München zum ersten Mal einen Flitzer in der SGL-Arena zu sehen.

Die Sportbild bewertete 2013 die Augsburger Arena mit 1,18, was Stimmung und Atmosphäre anging. Damit gelangte sie auf Platz 2 hinter der Dortmunder Arena (1,08).

Details

Die impuls arena bietet für mindestens 31.000 Zuschauer Platz und beherbergt zwei Untergeschosse. In der untersten Ebene ist die Technik untergebracht, die obere Untergeschossebene bietet Mannschaftsräume und Regenerationsbereiche. Von den 31.000 Zuschauerplätzen sind 11.000 Stehplätze, 1.670 so genannte "Business-Seats" auf der Westtribüne und 260 Logenplätze.

Das Hauptgebäude umfasst eine Sportsbar, einen Business-Bereich, die VIP-Logen (mehr als 50) und drei Gefängniszellen für strafrechtlich auffällige Fußballfans. Die VIP-Logen sind durch eine Brücke direkt mit dem separaten VIP-Parkplatzbereich verbunden.

Die impulsarena wird CO2-frei beheizt. In der impuls arena arbeiten für die Versorgung mit Wärme und Kälte zwei Großwärmepumpen mit einer Heizleistung von je 620 kW. Dazu nutzen sie Grundwasserenergie. Auch die Rasenheizung des Fußballstadions wird über die Wärme des Grundwassers betrieben. Zusätzlich kann mit einem Gas-Brennwertkessel, betrieben mit Bio-Erdgas, bei Spitzenlast geheizt werden. Auch kommt das Stadion des FCA ohne eigene Kältemaschine aus: Mit dem etwa zehn Grad kalten Grundwasser können über Wärmetauscher die Lüftungsregister gekühlt und so für angenehmes Klima im Stadion gesorgt werden. Den kompletten Strom für das Stadion erzeugt man CO 2?-frei in Wasserkraftwerken der Region. Geplant und umgesetzt wurde dieses Konzept durch die Lechwerke AG, die Stadtwerke Augsburg, den FCA und die econ AG Memmingen.

Die reinen Baukosten für das Stadion sollen bei etwa 45 Mio. € gelegen haben. Zusätzlich kamen noch etwas über 7 Mio. € Investitionen für die Infrastruktur (Parkplätze, Zufahrten etc.) hinzu, außerdem noch die Kosten für die Außenfassade. Die Gesamtkosten betrugen am Ende 52,1 Mio. €. Besonders erwähnenswert ist der im gesamtdeutschen Vergleich hohe Eigenkapital- und Finanzierungsanteil seitens des Vereins FCA mit etwa 80%. Außer dem Stadion in Sinsheim, das von dem Milliardär Dietmar Hopp finanziert wurde, kam bis 2011 kein deutsches Stadion mit weniger öffentlichen Fördermitteln bei seiner Errichtung aus als die Impuls-Arena.

Offen ist, ob in einem zweiten Bauabschnitt noch eine Erweiterung auf 50.000 Zuschauer folgt.

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Parkplätze stehen 2.500 für PKW und 70 für Busse zur Verfügung. Die Straßenbahnlinie 3 wurde zur Eröffnung an das Stadion herangeführt und kann etwa 10.000 Besucher pro Stunde transportieren. Deshalb bietet es sich an zu Heimspielen des FCA die Straßenbahn zu nutzen - zumal die Eintrittskarten in den avg-Fahrzeugen? auch als Tickets in den Zonen 10 und 20 drei Stunden vor und nach einem Spiel gelten. Zu Spielen fahren die Trams vom Hauptbahnhof aus im 5-Minuten-Takt zur Arena. Nach Spielende kommen die Fans bedarfsabhängig im 2,5 bis 5-Minuten-Takt zurück in die Stadt. Im Interesse der Fahrgäste halten des Spieles die Busse der Linien 36 und 41 aus Richtung Theodor Heuss-Platz? am Bahnsteig M. Zur Information der Fahrgäste setzt die avg? zusätzliche Mitarbeiter am Königsplatz und am Hauptbahnhof ein.

Der 2009 vor dem Stadion fertiggestellte Verkehrsknotenpunkt soll auch bei stark frequentierten Spielen für einen reibungslos verlaufenden Verkehr sorgen. Dazu stehen Zufahrtsstraßen, Fußgängerbrücken und eine Straßenbahn-Anbindung zur Verfügung.

Sonstiges

Die Tribünenschalung kam von der K & S Einrichtungs GmbH, die keine herkömmlichen Stahlschalungen, sondern transportable Holzverschalungen verwendete. Insgesamt waren nur 40 verschiedene Schalungsgrundformen notwendig, die eine fast unbegrenzte Formgebung der zu gießenden Betonteile möglich machten.

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