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Hauptbahnhof

Ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Augsburg, der in Zukunft noch mehr Bedeutung gewinnen soll und das älteste Bahnhofsgebäude einer deutschen Großstadt aufweist. Das Gebäude des Augsburger Hauptbahnhofs steht unter Denkmalschutz.

Allgemeines

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Als zentraler Knotenbahnhof für den Großraum Augsburg und Bayerisch-Schwaben? hat der Hauptbahnhof von Augsburg die Anschrift Viktoriastraße? 1. Zusammen mit etwa 60 weiteren Bahnhöfen in Deutschland gehört der Augsburger Hauptbahnhof in die Bahnhofskategorie 2 "Fernverkehrssystemhalt". Er ist also ein wichtiger Haltepunkt im Fernverkehr und bietet die Möglichkeit InterCity- und EuroCity-Züge zu benutzen.

Es handelt sich um einen Durchgangsbahnhof, der leider nicht barrierefrei ist. Die vier Mittelbahnsteige zu erreichen, ist nicht nur für Behinderte eine Tortur, auch alte Menschen mit Gepäck haben ohne Hilfe kaum eine Chance den Zug zu erreichen oder vom Zug in die Stadt zu kommen.

An der Rückseite des Bahnhofsgebäude beginnen gleich die Gleise mit Nummer 1 an einem eigenen Bahnsteig. Es gibt neun Durchgangsgleise und sechs Stumpfgleise. Um die Kapazität der Durchgangsgleise zu steigern wurden drei Endgleise für Züge mit Start/Stop an den Enden mancher Bahnsteige angebaut.

Gelände

Bahnhofsumfeld

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Von der Stadt aus führt die Bahnhofsstraße? ab dem Königsplatz auf ihn zu. Der Hauptbahnhof liegt im Planungsraum Innenstadt und da im Bahnhofs- und Bismarckviertel.

Vor dem Bahnhofsgebäude befindet sich der Busbahnhof für den Regionalverkehr der AVV?. Gegenüber der Viktoriastraße? befindet sich die Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof?. Da die Umsteigezeiten zwischen den Verkehrsmitteln Zug und Straßenbahn im Moment nicht zufriedenstellend sind, wird im Zuge der Mobilitätsdrehscheibe über Maßnahmen zur Verbesserung dieses Missstandes nachgedacht.

Außerdem steht auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs ein großer Schalenbrunnen, es gibt einen Taxistand und sowohl auf der rechten wie der linken Seite jeweils ein Einkaufszentrum. Steht man vor dem Hauptbahnhof und blickt Richtung Stadt, befindet sich links das Fuggerstadt-Center und rechts das Bohus-Center?, in dem sich das InterCityHotel? der DB befindet. Dazwischen gibt es einige Kurzzeitparkplätze, die aber immer dann voll belegt sind, wenn Züge ankommen oder abfahren. In der Nähe befinden sich jedoch vier Parkhäuser, die in diesem Fall angefahren werden können: das Bahnhof Parkhaus, das Bohus Center, das SALEWA Parkhaus und das Parkhaus Viktoriastraße. Außerdem liegt der Parkplatz Sparda-Bank dem Bahnhof gegenüber.

Im Westen grenzt an den Personenteil des Hauptbahnhofs der Güter- und ehemalige Rangierbahnhof, der jedoch nur noch selten genutzt wird. Südlich gibt es viele alte und meist leere Gebäude ("Innerer Ladehof"), die in naher Zukunft abgerissen werden sollen. Südlich ist auch das Gebäude des Bundesgrenzschutzes? und das zentrale Stellwerk, das 1972 errichtet wurde.

Der Brunnen auf dem Vorplatz

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Der Brunnen auf dem Bahnhofsvorplatz hat ein achteckiges Betonbecken, dessen Durchmesser acht Meter beträgt. Am äußeren Rand befinden sich Bronze-Relieftafeln. Bronzeblech verkleidet den Mittelpfeiler. Das Wasser entspringt Krügen, die römisch geformt sind und neben denen italienische Landschaftsreliefs angebracht wurden. Die Bronzeschale besitzt einen Durchmesser von drei Metern. Über ihr erhebt sich eine Säule, die Akanthusblätter zieren. Die Spitze ist abgerundet. Aus ihr steigt Wasser auf, das über die Schale strömt und dann im Becken aufgefangen wird.

Geschaffen wurde der Brunnen von dem Augsburger Bildhauer Theo Bechteler im Jahr 1986.

Ladehöfe

Die Ladehöfe werden von der Bahn nicht mehr als Umschlagsplatz zwischen Straße und Schiene benutzt. Aufgrund der Lage sind sie als ein Filetstück für die weitere Entwicklung der Augsburger Innenstadt zu betrachten.

In 2010 kam eine Diskussion um eine veränderte Nutzung der Ladehöfe auf. Die Flächen kamen in den Fokus, weil die Stadtregierung durch die Ladehöfe eine Straße führen wollte, um den Kaiserhofknoten zu entlasten. Hier wurde sichtbar, dass die Stadtregierung bei der Überplanung der Ladehöfe keine städtebauliche Gesamtschau im Hintergrund hatte, sondern aktuellen verkehrsplanerischen Zwängen nachgeben wollte. In der Diskussion forderte die Grüne Stadtratsfraktion eine Einbeziehung der schon durchgeführten Planungen und Wettbewerbe. Eva Leipprand, Mitglied im Bauausschuss? schrieb in einer Presseerklärung: „Wir wollen eine städtebauliche Gesamtsicht auf die Planungen – diese wurden im Masterplan von 1998 und im Internationalen EUROPAN 6 Wettbewerb entwickelt. Diese Überlegungen müssen jetzt unbedingt einbezogen werden. Wir beantragen deshalb eine Erläuterung der damaligen Überlegungen durch die Bauverwaltung im Bauausschuss.“

Geschichte

Am 4. Oktober 1840 wurde eine private Eisenbahnlinie München? - Augsburg eröffnet. Für diese Bahn errichtete Georg Gollwitzer? an der Baumgartnerstraße? vor dem Roten Tor? in den Jahren 1839 und 1840 einen Kopfbahnhof, der heute als Straßenbahndepot? dient (seit 1920).

Im Jahr 1844 entstand dann für die Ludwig-Süd-Nord-Bahn? von Lindau? nach Hof? der Bahnhof Oberhausen?. Er lag an der ersten Teilstrecke dieser 1854 fertig gestellten Bahn (Augsburg - Donauwörth).

Der Bahnhof Oberhausen? wurde durch eine Pferdebahn mit dem Augsburger Hauptbahnhof am Roten Tor? verbunden. Nicht lange darauf wurde der Beschluss gefällt, die Bahnstrecke München? - Augsburg an die geplante Linie von Lindau? nach Hof? anzubinden. Dazu schien es gut, den Hauptbahnhof zu verlegen. Ein neuer Platz für den Hauptbahnhof wurde auf dem Rosenauberg? im Westen der Altstadt? gefunden. Dort erbaute man nach den Plänen von Eduard Rüber? einen Durchgangsbahnhof in der Formensprache des Klassizismus. Er wurde am 1. Juli 1846 eingeweiht.

Doch schon im Jahr 1852 baute man an und um, 1856 stockte man den Mittelteil des Gebäudes auf. 1867 baute man die Flügelgebäude und die Vorhalle sowie die eisernen Stützen an, 1869 bis 1871 nahm sich der Architekt Friedrich Bürklein? des Bahnhofs an und baute ihn im Stil des romantischen Spätklassizismus als langgesteckten zweigeschossigen Zweckbau um. Bis heute ist der von ihm hergestellte geschlossene Gesamteindruck des Augsburger Hauptbahnhofs erhalten, auch wenn im Jahr 1877 noch einmal eine Erweiterung erfolgte.

In den Jahren 1983 und 1984 renovierte man den Hauptbahnhof von Grund auf und stellte die Originalfarben und die architektonische Gliederung, die Friedrich Bürklein? dem Bahnhof gegeben hatte, wieder her. 1985 gestaltete man den Bahnhofsvorplatz neu und stellte dort 1986 im Zentrum einen Schalenbrunnen auf, der von Theo Bechteler in Formen der Renaissance gestaltet wurde. 1988 renovierte man die Empfangshalle des Augsburger Bahnhofs.

Im Juli 2009 wurde der Öffentlichkeit ein neu gestalteter Vermarktungsbereich im Augsburger Hbf präsentiert. In einem zweiten Umbauabschnitt sollte auch der Wartebereich saniert und vergrößert werden. Insgesamt betragen die Investition in eine höhere Aufenthaltsqualität etwa eine Mio. Euro.

Am 9. Juli 2010 gab Christine Kamm in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Augsburger Hauptbahnhof wohl bis 2014 nicht barrierefrei sein werde, was aus aus einem Bericht des Bayerischen Verkehrsministeriums folge, den Ministerialdirigent Hans Peter Göttler dem Wirtschafts- und Verkehrsausschuss im Bayerischen Landtag abgab. Wörtlich gibt sie bekannt: "Der `Bericht zum barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Bayern´ ergab, dass der Bahnhof in Augsburg wegen Verzögerungen in den Planungen nicht mehr im aktuellen Barrierefreiheit-Programm, das bis zum Jahr 2014 läuft, vorgesehen ist. Scheitert der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe Passau und Würzburg an mangelnder Finanzierung, so müssen sich die Stadt Augsburg und die Bahn AG den Vorwurf gefallen lassen, durch mangelnde Planung die zumindest vorläufige Streichung aus dem Programm zum barrierefreien Ausbau der bayerischen Bahnhöfe verursacht zu haben. Erst in einem möglichen Nachfolgeprogramm nach 2014 könnte Augsburg wieder mit einer Förderung eines behinderten-, kinderwagen- und fahrradfahrergerechten Ausbaus rechnen - gemeinsam mit einer langen Reihe kleiner Bahnhöfe ... Noch mindestens weitere vier Jahre werden Reisende mit schwerem Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrad ebenso wie Gehbehinderte im Augsburger Hauptbahnhof vor großen Problemen stehen, wenn sie mit der Bahn reisen wollen. Es gibt keinen Bahnhof vergleichbarer Bedeutung in Deutschland, der beim Bahnsteigzugang derartige Hürden aufweist."

Das Gebäude

Der Augsburger Hauptbahnhof hat zwei Flügel und einen Mittelbau, der sich über die beiden Flügel erhebt. In dem mittleren Gebäudeteil befindet sich eine Bahnhofshalle, die eine elektronische Anzeigetafel besitzt, links eine Möglichkeit Reiseproviant zu erwerben oder auf die Schnelle etwas zu essen und rechts ein Kundenzentrum der DB mit Fahrkartenschaltern. Außerdem findet sich links eine Bahnhofsbuchhandlung und rechts ein Informationsstand, ein EC-Automat und in der Halle verteilt minimale Sitzgelegenheiten. Dafür ist auf der Gebäuderückseite bzw. auf Gleis 1 ein verglaster Aufenthaltsraum für Reisende angebracht. Am Ende des linken Flügels finden sich Schließfächer, am Ende des rechten Flügels Toiletten.

Das Gebäude bietet wegen seines Alters heute in keiner Weise mehr den Service, den man von einem modernen Bahnhof erwartet.

Verkehrsanbindung

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Der Hauptbahnhof ist eminent wichtig für die Berufspendler. Das war schon in den 50er Jahren so. So zählte man 1958 rund 34.000 Pendler am Tag, die über den Hauptbahnhof nach Augsburg kamen. 1987 waren es schon 48.700 Menschen, für die der Hauptbahnhof das Tor nach Augsburg war. Im gleichen Jahr verließen etwa 17.500 Augsburger über den Hauptbahnhof die Stadt, um in umliegenden Orten und Städten ihre Arbeitsstellen aufzusuchen, davon 4.600 Menschen, die nach München? pendelten.

Und heute sind es noch mehr Menschen, die auf einen leistungsfähigen Hauptbahnhof angewiesen sind. Trotzdem sinkt die Bedeutung des Augsburger Hauptbahnhofs durch die Ausdünnung von Linien.

Mehr dazu hier!

Fernverkehr

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Im Fernverkehr liegt Augsburg an der befahrensten Bahnstrecke in Deutschland, nämlich der Schnellfahrstrecke Augsburg - München?. Diese Strecke ist Teil einer der frühesten deutschen Bahnstrecken: der Bayerischen Maximiliansbahn?.

Auf der besagten Strecke verkehren InterCity-Züge, EuroCity-Züge und InterCityExpress-Züge. Früher verteilten sich in Augsburg die von München? kommenden InterCityExpress-Züge auf die Strecken nach Stuttgart? und Nürnberg?, heute verkehren die ICE nur noch nach Stuttgart?. Die ICE-Strecke von München? nach Nürnberg? wird über Ingolstadt? bedient.

Die Schnellfahrstrecke Augsburg - München? wird gerade zu einer viergleisigen Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut. Das Ziel: Zusammen mit der Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart – Augsburg? soll sie Teil der Europäischen Hochgeschwindigkeitsmagistrale? von Paris über Straßburg, Karlsruhe?, Stuttgart?, Ulm? nach München?, Salzburg und Wien sein.

Im Juni 2006 wurde die Schnellfahrstrecke Nürnberg – Ingolstadt – München? eröffnet und im Dezember 2006 in das deutsche ICE-Netz eingebunden, was dazu führte, dass zwölf ICE-Verbindungen pro Tag und Richtung in Richtung Norden über die Strecke über Ingolstadt? abgewickelt werden, die um rund 40 Minuten schneller ist. Das hat Augsburgs Bedeutung im Fernverkehr der Bahn für den Moment etwas verringert. Als Ersatz für einige Fernzüge wurde der Allgäu-Franken-Express? geschaffen, der mit vier täglichen Zugpaaren und ICE-ähnlicher Fahrzeit zwischen Nürnberg? und Augsburg verkehrt.

Regionalverkehr

Von Augsburg aus kann man mit Regionalexpress- oder Regionalbahnzügen nach Buchloe, Donauwörth, Ingolstadt?, Landsberg am Lech?, München?, Nürnberg?, Treuchtlingen?, Ulm? und Weilheim? fahren. Am frequentiertesten ist natürlich die Strecke nach München?, auf der die meisten Pendler verkehren, weshalb oft Doppelstockwagen eingesetzt werden, die etwa 1.000 Personen transportieren können und dennoch nicht selten überfüllt sind.

Der Augsburger Hauptbahnhof ist im Gebiet des AVV Augsburger Verkehrsverbundes? natürlich auch der zentrale Umstiegsplatz sowie der Start der sechs AVV-Regionalbahnen. Es handelt sich um die folgenden Linien:

R 1

Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg Haunstetter Straße?Bahnhof Augsburg-Hochzoll?KissingMering?Merching?Schmiechen? bzw.
Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg Haunstetter Straße?Bahnhof Augsburg-Hochzoll?KissingMering?Althegnenberg?Haspelmoor?Mammendorf? (hier gilt teilweise schon der MVV-Tarif)

R 2

Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg Haunstetter Straße?Bahnhof Augsburg-Hochzoll?FriedbergDasingObergriesbach?AichachRadersdorf?

R 4

Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg-OberhausenGersthofenGablingenLangweid?Herbertshofen?Meitingen?Westendorf?Nordendorf?Mertingen?Bäumenheim?DonauwörthOtting-Weilheim?

R 6

Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg-OberhausenNeusäßWestheim?Diedorf?Gessertshausen?Kutzenhausen?Dinkelscherben?

R 7

Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg-Morellstraße?Bahnhof Augsburg-Messe?Bahnhof Augsburg-Inningen?BobingenSchwabmünchen?

R 8

Augsburg-Hauptbahnhof – Bahnhof Augsburg-Morellstraße?Bahnhof Augsburg-Messe?Bahnhof Augsburg-Inningen?BobingenOberottmarshausen?Lagerlechfeld?Klosterlechfeld?

Nahverkehr

Auch im Nahverkehr ist der Hauptbahnhof ein zentraler Knotenpunkt, der in der Zukunft als Mobilitätsdrehscheibe noch an Bedeutung gewinnen soll. Viele Linien des des AVV Augsburger Verkehrsverbundes? enden oder starten hier.

Die Strassenbahn hat für die Linie 3? und die Linie 4? in der nahen Halderstraße eine Haltestelle. Außerdem halten dort auch die Buslinien 22?, 23?, 26?, 32?, 33? und 43? sowie die Nachtbuslinien 91? und 93?.

Auf dem Bahnhofsvorplatz gibt es den Busbahnhof? mit vielen Bussteigen. An ihm starten oder enden 34 Regionalbuslinien des AVV Augsburger Verkehrsverbundes?.

Güterverkehr

Für den Güterverkehr hat der Augsburger Hauptbahnhof fast keine Bedeutung mehr. Der teilweise stillgelegte Rangierbahnhof hinter dem Personenbahnhof dient nur noch dem örtlichen Güterverkehr. Viele Gleise dieses Rangierbahnhofs werden heute als Abstellplätze für Lokomotiven und Waggons genutzt.

Zukunftsplanungen

Im Zuge des Großprojekts Mobilitätsdrehscheibe ist der Ausbau des Hauptbahnhofs zu einem zentralen, alle Schienenverkehre in Augsburg verbindenden Drehkreuz das wichtigste und größte Einzelvorhaben.

Am Augsburger Hauptbahnhof soll die Linie 5?, eine neue Straßenbahntrasse zum Klinikum, starten.

Der Hauptbahnhof soll im Interesse der Fahrgäste barrierefrei ausgebaut werden, ohne dass das spätklassizistische Bild des ältesten noch genutzten Bahnhofsgebäudes einer deutschen Großstadt zerstört wird. Das will man dadurch erreichen, dass man den Hauptbahnhof zweigeschossig untertunnelt und dort den Nah-, den Regional- und den Fernverkehr verknüpft.

Obergeschoss und Mittelpassage des Bahnhofs sollten modernisiert werden und als Verteilerebenen fungieren. Im zweiten Untergeschoss ist eine neue Straßenbahn-Haltestelle geplant. Von hier sollen auch Fußwege Richtung Westen (Pfersee) entstehen. Aufzüge und Rolltreppen verbinden die Ebenen im Plan.

Weblinks


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