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Haltestellen

Allgemeines

Geschichte

Im Dezember 2011 war an fast allen Fahrscheinautomaten? der Stadtwerke Augsburg eine Notruf? –Funktion eingebaut. Die Umrüstung von etwa 160 Fahrscheinautomaten? hatte mehrere Monate in Anspruch genommen. Auslöser für die Strategie der Stadtwerke Augsburg, die aktive und passive Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, waren der Todesfall am Münchner S-Bahnhof Solln im Jahr 2010 und die Aufforderung der Staatsregierung an die bayerischen Verkehrsunternehmen, für mehr Sicherheit an den Haltestellen zu sorgen, aber auch Vorfälle an Augsburger Haltestellen. Die ersten 22 dieser neuen Automatengeneration mit Notruf? waren mit der Eröffnung der Straßenbahnlinie 6 Ende 2010 in Betrieb genommen worden. Hilfesuchende brauchen nur noch einen Knopf zu drücken und sie sind über Mikrofon und Kamera mit einer Polizeidienststelle verbunden. Pro Automat gab man etwa 1.500 € für die Umrüstung aus.

Details

Mit dem Notrufknopf? an Haltestellen kann Hilfe etwa nach einem Unfall in Haltestellennähe geholt werden. Hilfesuchende werden durch den Druck auf den Notruf? –Knopf direkt mit der Einsatzzentrale der Polizei verbunden. Einerseits sollte das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöht werden, andererseits wollte man potenzielle Straftäter abschrecken. Ist der Notrufknopf gedrückt, werden Bild und Ton des Hilfesuchenden aufgezeichnet. Bei Bedarf kann der Polizeibeamte noch zusätzlich Verkehrskameras aus der Umgebung anwählen, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.


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