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Gratza, Tom

Ein Augsburger Pianist, Komponist, Arrangeur, Textdichter und Sänger.

Leben und Wirken

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Geboren 1956 in Offenbach am Main, wuchs Tom Gratza in Niedersachsen auf. Nach dem Abitur studierte er an der TU München Chemie. Er lebt in Augsburg und ist im Umweltamt? der Stadt Augsburg tätig. Zu Hause in der Wintergasse arbeitet er mit psychologischer Unterstützung von Kohlmeisen in seinem Homestudio an eigenen Songs. Hin und wieder textet er auch Kurzgeschichten, die aber noch nicht den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben.

Tom Gratza ist hauptsächlich in den Sparten Jazz, Chanson, Musikkabarett, Kleinkunst und Theater tätig.

Nach einigen Jahren konventioneller Piano-Tatigkeit d. h. Rock-& Roll, Barmusik, Jazz und Swing verlegte er sich mehr auf Kleinkunst und auf das französische Chanson. Daraus entstanden u. a. die folgenden Projekte:

1991 Chanson-Programm mit Catherine Leray und Michael Erichsen, Auftritt im legendären „Lapin Agile“ auf dem Montmartre.

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1994 Bukowski-Nacht mit Peter Matzer. Lyric-Vertonungen live am Synthesizer.

1995 Bert meets Boris: Songs und Chansons von Bertolt Brecht und Boris Vian.

1995 Mäuse und Monster: Eigenes Musiktheaterprogramm mit deutschen Texten.

1997: Gainsbourg Overdose: Mini-Festival mit Chansons von Serge Gainsbourg.

1998 Revuetheater Monsieur Poisson: Eine Revue aus vier verschiedenen deutschen und französischen Programmen.

1999 Das Hautklavier: Ultrakurzgeschichten zum Thema Außenskelett / Carapace.

In Zusammenarbeit mit Laura Chabert entstand das Projekt "Le Duo". In diesem Programm interpretiert Laura Chabert die schönsten französischen Chansons.

Im Jahr 2004 trat Tom Gratza mit dem Programm „Thomas wartet“ zusammen mit Robert C. Kowald, Songs von Tom Waits und Texten von Charles Bukowski beim Bukowski-Festival in Andernach am Rhein auf.

Ebenfalls mit Robert C. Kowald gab es 2005 das Projekt „Wiener Brut“ mit bösartigen Wiener Texten und Liedern.

Einer seiner Schwerpunkte ist Musik (und Geräusche) für Theaterstücke. So hat er z. B. Fit for Fish (2002), Commander Schnabelowa (2003), Das verräterische Herz (2004), und den Heinrich-Heine-Abend (2006) für das Theater Augsburg mit seiner Musik und mit Geräuschen ausgestattet.

Seit 2004 tourt er mit dem Chansonnier und Schauspieler Etienne Lechat durch das Land des französischen Chansons. Ende des Jahres 2006 führte das zu dem Projekt „La Bouillabaisse“, das sich mit dem Thema Essen und Trinken auseinandersetzt.

2006 trat Tom Gratza mit einem Soloprogram (Chansons von Boris Vian und Serge Gainsbourg) vor dem Centre Georges Pompidou in Paris und beim Festival Musique de Rues in Besançon auf.

Im Jahr 2007 stand Tom Gratza mit Clarissa Herrmann als "Eisprinzessin" von F. K. Waechter auf der Bühne im Augsburger Hoffmann-Keller. Das Stück unter der Regie von Axel Krauße lief später als Gastspiel noch im Zimmertheater Tübingen. Auch die Musik zu diesem Stück stammt von Gratza, der den teuflischen Klavierstimmer gibt und Piano und Synthesizer bedient.

Im Jahr 2008 präsentieren Eberhard Peiker? und Tom Gratza im Theater Augsburg den Abend „Dichten ist Verdichten“ zu Ehren des Augsburger Lyrikers Wolfgang Bächler.

Auszeichnungen

Presse

„Die Gainsbourg-Interpretationen von Tom Gratza gehörten zum besten, was an diesem Abend zu hören war. Er verstand es, die ganz eigene Lokalpoesie des Pariser Bohèmiens mit Tasten und Stimme umzusetzen.“ (Münchner Merkur vom 03.03.1999)

Weblinks


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