Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Unterkunft und Sehenswürdigkeiten | Museen | Maximilianmuseum | Geschichte des Maximilianmuseums


Geschichte des Maximilianmuseums

http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_01.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_02.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_03.jpg.jpg
http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_04.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_05.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_06.jpg.jpg
http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_07.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_08.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_09.jpg.jpg
http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_10.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_11.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_12.jpg.jpg
http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_13.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_14.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_15.jpg.jpg
http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th96---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_16.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_17.jpg.jpg http://www.augsburgwiki.de/uploads/AugsburgWiki/th128---ffffff--maximilianmuseum_augsburg_raeume_18.jpg.jpg

Das Maximilianmuseum besteht aus zwei Gebäuden, die zusammengelegt wurden. Das eine der beiden Patrizierhäuser wurde im späten 15. Jahrhundert zur Annastraße hin gebaut und befand sich um 1500 im Besitz der Familien Grander? und Welser. Dieses an der Annastraße gelegene Gebäude wurde in den Jahren 1511 bis 1514 von Bartholomäus Welser bewohnt. Das zweite der beiden Gebäude ist ein Neubau aus den 1540er Jahren. Er wurde von Böck von Böckenstein errichtet. Böck von Böckenstein gab 1544 den Auftrag zum Bau des Vordergebäudes an der Philippine-Welser-Straße. Es entstand ein stattlicher Bau mit drei Geschoßen, mit reich dekorierten Erkern und einem seitlichen Aufzuggiebel. Heute stellt das Gebäude ein Beispiel für einen Augsburger Stadtpalast der Renaissance dar und ist noch weitgehend so erhalten, wie er geschaffen wurde. Im Innern gibt es einen großen Festsaal mit drei Fresken von Melchior Steidl? und bemalte Kabinette. Das ist alles, was von der ursprünglichen Ausstattung noch erhalten blieb.

Spätere Eigentümer veränderten die die Gebäude im Inneren. Um 1700 bestückte man einige der Räumlichkeiten mit Fresken.

Zwischen 1716 und 1853 fand der Gebäudekomplex als Armenkinderhaus? der evangelischen Kirche Nutzung. In veränderter Form und an anderem Ort existiert die Institution noch heute in Augsburg (Evangelisches Kinder- und Jugendhilfezentrum).

1853 kaufte die Stadt das Gebäude und brachte hier das "Römische Antiquarium", das bereits 1823 gegründet worden war, sowie andere historische Sammlungen unter. Damit entstand das erste Augsburger Museum.

Um das Vorder- und das Rückgebäude besser zusammenzuschließen, nahm man zwischen 1907 und 1909 größere Umbauten im Innen- und Hofbereich vor. 1907/09 baute Gabriel von Seidl? (1848-1913) das Gebäude um, baute ein neues Haupttreppenhaus ein und vereinheitlichte den Innenhof des Museums.

Im Jahr 1910 kamen zahlreiche mittelalterliche Kunstwerke der Diözese? als Dauerleihgaben an das Maximilianmuseum, die aber mit der Eröffnung des Diözesanmuseums? von der Diözese? wieder abgezogen wurden.

Ab 1946 richtetet man das Schaezler-Palais? ein und 1966 eröffnete man das Römische Museum?, was zur Folge hatte, dass man aus den Beständen des Maximilianmuseums viele Werke der Antike, der Malerei und Graphik verlagerte und das Maximilianmuseum immer mehr zur Schau der kunsthandwerklichen Augsburger Tradition ausgestaltete.

In den Jahren zwischen 1977 und 1979 renovierte man erneut und stellte die Fassade zur Philippine-Welser-Straße mit ihren skulpierten Erkern wieder her.

1991 gliederte man dem Maximilianmuseum einen Trakt des benachbarten Welserhauses an.

Die Jahre zwischen 1998 und 2006 dienten einer grundlegenden Neukonzeption und Sanierung des Museums. Um die Originale der Augsburger Brunnenbonzen zu sichern, schloss man dabei den Innenhof durch ein Glasdach.

17. Juni bis 20. September 2009: Im Moskauer Kreml eine Ausstellung mit fast 200 Exponaten aus dem Augsburger Maximilianmuseum und Schaezlerpalais statt. Dies ist die erste Ausstellung eines städtischen deutschen Museums im Kreml.

Weil das Areal um das Fuggerdenkmal an der Philippine-Welser-Straße in Fuggerplatz umbenannt wurde, bekam im Juli 2009 auch das Maxmuseum eine neue Adresse, nämlich Fuggerplatz 1. Grund dafür war, dass es mit seiner ganzen Front an diesem Platz liegt, was bei anderen Häusern an dem Platz nicht der Fall war, weshalb sie ihre alten Straßenbezeichnungen behalten konnten.

Am 3. Dezember 2009 fand im Rahmen der Ausstellung "Weltenglanz – der Mathematisch-Physikalische Salon zu Gast im Maximilianmuseum" ein Sonderkonzert unter dem Titel "Sphärenharmonie" im Maximilianmuseum (Felicitassaal, Fuggerplatz 1) statt. Für das Konzert wurden Teile der Komposition von Hans Ganser aus der handschriftlichen Partitur transkribiert. Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um die erste Wiederaufführung des Werkes nach 320 Jahren. "Es sind also die Himmelsbewegungen nichts anderes als eine fortwährende mehrstimmige Musik" (Johannes Kepler). Ausgehend von den antiken und mittelalterlichen Vorstellungen einer Sphärenharmonie entwickelte Johannes Kepler (1571 bis 1630) seine auf Himmelsbeobachtungen und dem neuen heliozentrischen System aufbauenden Vorstellungen einer Himmelsmusik. Passend zu den ausgestellten Exponaten aus dem 16. und 17. Jahrhundert wurden Kompositionen des in Nürnberg geborenen und in Augsburg als Kammerorganist tätigen Octavianus secundus Fugger Hans Leo Hassler (1564 bis 1612) präsentiert. In einem zweiten Programmteil erklang die Kantate "I pianeti benigni" ("Die günstig gestimmten Planeten") von Antonio Draghi (1635 bis 1700), Hofkomponist unter Kaiser Leopold I. in Wien. Die Kantate wurde im Jahr 1689 anlässlich einer Fürstenhochzeit am Hof zu Neuburg? /Donau gespielt. Die Ausstellung "Weltenglanz" brachte vom November 2009 bis Februar 2010 dem Mathematisch-Physikalischen Salon Dresden als Gast nach Augsburg in das Maximilianmuseum. Der Mathematisch-Physikalische Salon Dresden hat eine lange Geschichte und ist sehr bedeutend. Unter August dem Starken wurde im 18. Jahrhundert die Kunstkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige in verschiedene, heute weltberühmte Fachsammlungen aufgeteilt: Es entstanden das Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett und der Mathematisch-Physikalische Salon. Der im Dresdner Zwinger beheimatete Salon zählt zu den bedeutendsten wissenschaftshistorischen Sammlungen weltweit, denn der Reichtum der sächsischen Herrscher erlaubte ihnen, nur die besten, kostbarsten und seltensten Objekte zu erwerben. Erstmals in der Geschichte des Salons wurden in der Ausstellung "Weltenglanz" seine wertvollsten Glanzstücke – mehr als 70 Meisterwerke aus Augsburg, Nürnberg, Sachsen und Europa – für wenige Wochen außerhalb Dresdens präsentiert. Ein Begleitprogramm mit dem Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung rundete die Ausstellung wissenschaftlicher Instrumente aus der Schatzkammer der Dresdner Könige und Kurfürsten ab. Der technische Aspekt der kostbaren Exponate stellte denn auch den größten Anspruch an die Ausstellungsmacher dar: Es galt, mit zahlreichen Vermittlungsangeboten den Besuchern die Scheu vor Stücken zu nehmen, die nicht „nur“ Kunstwerke sind, sondern auch wissenschaftliche Instrumente. Dies gelang bei Erwachsenen durch anschauliche Grafiken, Modellen und Computersimulationen, die praxisnah die Mechanismen der Instrumente erklärten, und mittels Führungen. Im Maximilianmuseum wurden mit einem neuen Ansatz auch Vorschulkindern Inhalte vermittelt und nahe gebracht. In Kooperation mit der Stiftung „Haus der Kleinen Forscher“ wurden Kinderführungen durch die Ausstellung angeboten, bei denen im Anschluss selbst experimentiert und geforscht werden durfte. Ging es also in der Ausstellung um Automaten, Uhren und Sonnenuhren, wurden im praktischen Teil mit einfachen Mitteln und der Hilfe einer Uhrmachermeisterin selbst Sand- und Wasseruhren gebaut, um das Phänomen „Zeit“ zu begreifen und zu erfassen. Weitere Führungen setzten den Schwerpunkt auf das Thema „Astronomie“. Im experimentellen Teil standen die Themen Weltall und Sternenkunde im Mittelpunkt.

Im März 2011 eröffnete das Lapidarium des Museums, nachdem man seit September 2010 im Gewölbe des Maxmuseums, wo es untergebracht ist, gearbeitet hatte. Die Idee, das Lapidarium einzurichten, hatte der damalige Museumsleiter Christoph Emmendörffer?. Möglich wurde die Einrichtung des Lapidariums durch die Hilfe der altaugsburggesellschaft?. Die organisierte seit Weinachten 2009 einen Gabentisch, um den Keller des Maximilianmuseums in ein Lapidarium verwandeln zu können.


Hauptseite | Unterkunft und Sehenswürdigkeiten | Museen | Maximilianmuseum | Geschichte des Maximilianmuseums


Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de




FacebookTwitThis
Pin ItMister Wong