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Geschichte der Augsburger Straßenbahn
Dargelegt mit freundlicher Unterstützung des Straßenbahn-Magazins aus dem Verlag Geramond.
Gründung
Zum ersten Mal fuhr am 8. Mai 1881 in Augsburg eine Tram. Diesem Datum gingen Verhandlungen von zwei Unternehmern aus Metz mit dem Augsburger Stadtrat? voraus, um abzuklären, ob in Augsburg der Bau einer von Pferden gezogenen Bahn erwünscht sei.
Die ersten Jahre
Die heutige Linie 1?, die nach Lechhausen führt, war für die Pferde am Perlachberg ein Problem, sprich, sie schafften es nicht die Wagen den Berg hinaufzuziehen, weshalb die Linie geteilt wurde: Passagiere, die von Lechhausen kamen, mussten am Fuß des Perlachbergs, genauer: am Metzgplatz, aussteigen und den Berg erklimmen, um am Ludwigsplatz?, dem heutigen Rathausplatz, der damals Hauptumstiegsplatz war, ihre Reise fortsetzen zu können. Die Lechhauser Linie besaß an der Lechbrücke? ein eigenes Depot, während sich das Depot für alle anderen Linien am Senkelbach? befand.
Die Straßenbahn wird städtisch
Im Jahr 1906 übersprang die Einwohnerzahl in Augsburg die 100.000er-Marke. Augsburg war damit zur Großstadt geworden. Das Verkehrsproblem in der Stadt nahm zu. Am 1. Dezember 1908 kaufte deshalb die Stadt die elektrische Tram für sagenhafte 2.975 Mio. Reichsmark und benannte die Bahn in "Augsburger elektrische Straßenbahn AG" um. Und die Stadt baut sie aus.
Die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts und der Krieg
In den 30er Jahren gab es für die Augsburger Straßenbahn viele Veränderungen, bei den Linien und in Bezug auf die Betriebsform. Und trotz schwieriger Zeiten wagte man sich an Streckenneubauten.
Die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts
Im Jahr 1998 beschloss der Stadtrat einen Gesamtverkehrsplan, der einen konsequenten Ausbau des Straßenbahnnetzes vorsah.
Ab 2000
Bis ins Jahr 2000 war der Betrieb der Straßenbahnen ein Eigenbetrieb? der Stadt Augsburg. Im Jahr 2000 wurden dann aber die Verkehrsbetriebe? in die Stadtwerke? Augsburg Verkehrs-GmbH umgegründet.
Im Jahre 2005 waren von 84 Straßenbahnen noch 32 alte Bahnen im Einsatz, die einen hohen Einstieg besitzen. Das Straßenbahnnetz hatte 4 Linien mit 38,5 Kilometer Strecke. Nach den Planungen der Stadtwerke? sollen im Jahr 2015 nur noch Niederflurstraßenbahnen im Einsatz sein, die ein bequemes Ein- und Aussteigen auch für Reisende mit Kinderwagen oder Behinderte möglich machen.
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