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Georgsbrunnen

Ein Brunnen in Augsburg, der an Maximilian I.? und sein Rittertum erinnert, mit dem sich das Augsburger Patriziat in besonderer Weise verbunden fühlte.

Allgemeines

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Die überlebensgroße Figur des Brunnens stellt den hl. Georg dar. Der hl. Georg erscheint in einem Harnisch aus dem 16. Jahrhundert und bekämpft einen Drachen. Der Reiterharnisch der Figur ist wohl von einer Turnierrüstung abgegossen worden und entspricht detailliert Vorlagen aus der Zeit zwischen 1550 und 1560. Im Laufe der Zeit hat die Georgsfigur in Augsburg schon mehrmals den Standort gewechselt.

Auf dem Sockel des Brunnens sind heute Masken angebracht, die in alle Richtungen ihr Wasser speien. In diesen Masken haben sich Angestellte des Hochbauamtes? der Stadt verewigt.

Geschichte

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Wahrscheinlich wurde die Figur des hl. Georg von Veit Dietsch (Tütsch)?, einem Rotschmied, im Jahr 1565 gegossen. Im Jahre 1961 entdeckte man im Zuge einer Restaurierung ein entsprechendes Monogramm an der Figur. Allerdings konnte man noch nicht den Künstler der Figur benennen. Nach manchen Historikern soll Peter Wagner? die Figur 1575 entworfen haben, was aber nicht mit dem Monogramm der Figur in Übereinstimmung gebracht werden kann. Nach dem Guss stand die Figur als Wandschmuck auf einer Konsole vor der Herrenstube? (auch "Geschlechterstube") gegenüber dem alten gotischen Rathaus. Diese Konsole wurde im Jahr 1828 entfernt und die Georgsfigur schmückte zwischen 1833 und 1945 einen Brunnen auf dem Metzgplatz.

Im Jahre ihrer Restaurierung 1961 versetzte man die Figur auf eine hohe Brunnensäule vor die Kirche Sankt Jakob, was nur mit Mitteln der Alt-Augsburg-Gesellschaft? möglich war. 1992 gestaltete der Steinmetz Josef Röhrich? eine neue Brunnenanlage vor der Stadtmetzg. Den Entwurf hatte Frieder Pfister? geliefert. Die Bronzeplatten der Brunnenanlage wurden von den Augsburger Künstlern Hans Heichele? und Urban Ehm gearbeitet. Im Jahr 1993 konnte die Figur des Ritters Georg auf diese neugestaltete Brunnenanlage gehievt werden. Damit steht der hl. Georg heute wieder dort, wo man ihn 1833 umgesiedelt hatte.

Details

Lage


Weblinks


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