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Geschichte

Das Familienbad Augsburg geht auf das Jahr 1826 zurück. Damals ordnete der bayerische König an, dass seine Soldaten das Schwimmen erlernen sollten. In Augsburg erhielten die Offiziere zu diesem Zweck einen Platz an der ehemaligen Wolfshalle, "einem Hochwasserablass des Senkelbachs". Hier erbaute das Militär ein Schwimmbecken.

1827 Einweihung der ersten Augsburger Badeanstalt mit dem Namen "Militärschwimmschule des königlich bayrischen Infanterieregiments Prinz Carl".

Ab 1848 nutzte man den Bereich, der das ehemalige kostenlose Freibad darstellt und heute das Beach-Volleyballfeld trägt, als Männer- und Knabenschwimmschule.

1912 erweiterte man den bisher für die Männer bestimmten Schwimmbereich zum "Familienbad".

Im Jahr 2003 wollte die Stadt Augsburg das Familienbad aus finanziellen Gründen schließen. Dagegen erhob sich aus der Bürgerschaft Widerstand, den Rainer Schönberg von den Freien Wählern und andere organisierten. Man sammelte 13.000 Unterschriften gegen die Schließung und drohte mit einem Bürgerbegehren, was die Stadtregierung zum Umdenken und zur Sanierung des Familienbades veranlasste.