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Fairtrade-Stadt

ein Projekt im Rahmen der Lokalen Agenda 21 – für ein zukunftsfähiges Augsburg und eine Auszeichnung für Augsburg

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Allgemeines

Der Titel „Fairtrade-Stadt“ wird vom Verein Transfair an Städte vergeben, die sich für den Fairen Handel engagieren. Weltweit machen über 850 Städte in 18 Ländern mit, darunter London, Rom oder San Francisco (Stand 2011). Transfair unterstützt seit 1992 benachteiligte Kleinbauern und Genossenschaften in so genannten Entwicklungsländern und vergibt das Fairtrade-Siegel.

Dieses Siegel bekommen Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen oder Rosen, die unter fairen Arbeitsbedingungen und der Einhaltung von Umweltstandards hergestellt werden. Dafür sind sie etwas teurer. Der Mehrerlös sichert Kleinbauern in armen Ländern, die meist zu Kooperativen zusammengeschlossen sind, die Existenz. Der faire Preis versetzt sie in die Lage, Lagerhäuser, den Umstieg auf Bio-Anbau, Schulen oder Krankenstationen zu finanzieren. Die Kleinbauern können damit der bitteren Armut entkommen, langfristig in ihren Dörfern leben und müssen nicht mit ihren Kindern in Großstadtslums abwandern.

Der Kauf von fair gehandelten Produkten trägt also zur weltweiten Armutsbekämpfung und zum Umweltschutz bei.

In den letzten Jahren haben sich viele Augsburger Geschäfte, Gastronomiebetriebe oder Tagungshäuser entschieden, faire Produkte anzubieten (über 80 Geschäfte und 30 Gastronomiebetriebe, Stand 2011).

Geschichte

Keimzelle dafür, dass Augsburg zur "Fairtrade-Stadt" wurde, ist der Weltladen Augsburg und die Werkstatt Solidarische Welt e. V.. Im Laden in der Weißen Gasse gibt es seit Jahrzehnten eine große Auswahl an fairen Lebensmitteln und ungewöhnlichem Kunsthandwerk.

2004 verpflichtete sich die Stadt Augsburg als Vorbild zu handeln. Im Rahmen des so genannten "Handlungsprogramms Nachhaltigkeit" verpflichtete sie sich, den Fairen Handel zu unterstützen. Der Stadtrat trinkt seitdem z. B. bei seinen Sitzungen nur noch fair gehandelten Kaffee. Außerdem kaufte die Stadtverwaltung seither keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit mehr.

2010 wurde Augsburg Fairtrade-Stadt.

Details

Immer mehr Augsburger beteiligen sich am Kauf von Fairtrade-Waren. Eine wichtige Stütze im Fairen Handel sind Schulen, Kirchengemeinden und Kitas. Kitas fördern bei ihren Kindern frühzeitig das Gefühl für Gerechtigkeit, indem sie faire Nikoläuse und Osterhasen verschenken. In Kirchengemeinden wird die Solidarität mit den Armen praktisch gelebt. Dort werden nach dem Gottesdienst Waren aus fairem Handel verkauft. Aber auch in Supermärkten greifen immer mehr Augsburger zu Waren mit einem Fairtrade-Logo oder einem ähnlichen Siegel.

Adresse

Hier können Sie in Augsburg fair einkaufen:

Weltladen Augsburg
Weiße Gasse 3
Tel. 0821/511073

Für Großverbraucher / Firmenkunden:
Weltladen GmbH Augsburg
Tel. 0821/312319
E-Mail: info(@)weltladen-augsburg.de


Weblinks


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