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Einkaufen in Augsburg

Allgemeines

Der Einkaufsstandort Augsburg hat etwa 2.000 Einzelhandelsbetriebe mit über 550.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, auf der eine Umsatzleistung von ca. 1.880 Mio. Euro bei 960.000 Menschen im Einzugsbereich erbracht wurde, was einem leicht überdurchschnittlichen Kaufkraftkoeffizienten entspricht (Stand 2013).

Die Versorgungslage der einfachen Bevölkerung, besonders der ärmeren Schichten ohne Auto, in den Stadtvierteln ist gefährdet. Eine investorenfreundliche Politik, die große Handelskonzerne, aber auch große Dienstleister, Bau- und Immobilienunternehmen begünstigt, führt zu einer unsozialen Differenzierung der Lebenslagen in der Stadt. Davon ist die Versorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen ebenso berührt wie Mieten und Wohnraum. So kommt es zu existenzgefährdenden Nachteilen für kleinere Geschäfte und Unternehmen in den Quartieren.

Eine wichtige "Einkaufstätte" in Augsburg ist die Fußgängerzone.

Details

Einkaufsstätten

Wie überall in Deutschland ziehen viele Supermarktketten auch in Augsburg aus Wohngebieten auf Flächen am Rand der Stadt oder auf innerstädtische Brachflächen, wo genügend Parkplätze für die Märkte zur Verfügung stehen. Oft gegen den Widerstand der Bevölkerung. Vor allem Senioren oder Familien sind davon betroffen. Nicht jeder kann mit dem Auto für einen kleinen Einkauf Kilometer weit fahren und manche wollen nicht mit ihrem Einkaufsverkehr die Umwelt belasten.

Zunehmend formiert sich gegen diese Verlagerung der Einkaufsstätten Widerstand. Zum einen sind diese Märkte keine architektonische Zierde für die Eingangszonen unserer Stadt, zum anderen gibt es Handelsakteure, die diese Entwicklung als Chance begreifen, z. B. Rewe mit ihrer Kette von Nahkauffilialen. In manchen Stadtvierteln? können sich kleine Läden heute besser halten als früher oder es werden sogar neue eröffnet. Und das wird von Senioren oder umweltbewussten Menschen honoriert, die zu Stammkunden dieser Nahbereichsläden werden, wenn Service, Atmosphäre und Qualität stimmen. Für viele sind solche Nahbereichsläden auch soziale Treffpunkte. In Wohnquartieren ohne Nahbereichsläden haben auch so genannte „rollende Supermärkte“ gute Chancen, wenn sie von den Senioren angenommen werden.

Kundenkarten in Augsburg

Organisierte Shopping-Erlebnisse

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Weblinks


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