Dies ist ein Wiki und es ist nie fertig. Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie einfach an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Unterkunft und Sehenswürdigkeiten | Gotteshäuser | Dom Unserer Lieben Frau


Dom Unserer Lieben Frau

Allgemeines

Der Augsburger Dom weist eine große Vielfalt an Baustilen auf. Die ältesten Teile des Domes wurden im 11. Jahrhundert erbaut. Viele seiner Kunstschätze sind im benachbarten Diözesanmuseum Sankt Afra untergebracht. Nicht versäumen sollte man folgende Kunstwerke: an der Südseite des Langhauses die berühmte Bronzetür, die Glasmalereien im Mittelschiff, das Grabmal des Bischofs Wolfhart von Rot? und der marmorne Bischofsthron. Die Glasfenster im Mittelschiff sind die ältesten in Deutschland erhaltenen figürlichen Glasmalereien und stammen aus der Zeit um 1140. Der Bischofsthron aus Marmor ist sogar noch älter und um 1100 gefertigt. Der Bronzeguss des Grabmals des 1302 gestorbenen Bischofs Wolfhart von Rot? ist kunsthistorisch bedeutsam.

Geschichte

Zwischen 1859 und 1863 wurde der Augsburger Dom im Inneren neu gestaltet. Man wollte den mittelalterlichen Zustand der Bischofskirche wieder herstellen (Regotisierung). Deshalb entfernte man barocke Gemälde aus dem Dom und ersetzte sie durch Kunstwerke aus der Spätgotik, die man eigens dafür neu erwarb. Barocke Altäre verkaufte man in Dorfkirchen der Diözese?:

  • Bachern?: Nach Bachern gelangten drei Ältäre. Zwei davon zierten im Dom-Mittelschiff rechts und links die dritten Lanhauspfeiler von Westen. Der eine zeigt das „Martyrium der heiligen Apollonia“, der andere das „Wolfswunder des heiligen Simpert“. Das Apollonia-Bild stiftete der Chorvikar Thomas Miller und bezahlte bei dem Augsburger Maler Jonas Umbach 250 Gulden, das Simpert-Bild stammt aus Konstanz und wurde für 280 Gilden von Johann Christoph Storer gemalt; gestiftet hat es der Domkapitular Johann Franz von Herpstein? 1658. Der dritte Altar aus dem Augsburger Dom dient heute als Hochaltar in Bachern. Er wurde um 1694 am südlichen Seitenschiff der Josephskapelle?, die damals gerade gebaut wurde, angebracht. Das Hochaltarblatt zeigt die „Geburt Christi“, ein Gemälde von Johann Georg Knappich?.
  • Friedberg: 1878 gelangte ein weiteres Altarbild aus dem Dom in die Wallfahrtskirche Sankt Afra im Felde?. Es stellt die „Geißelung Christi“ dar und stammt möglicherweise schon aus der Zeit zwischen 1650 und 1660. Als 1692/93 die Kreuzkapelle? des Doms errichtet wurde, hat der Kapellenstifter Dr. Johann Martin Miller? das Bild dort aufhängen lassen. Gemalt hat das Altarbild Johann Christoph Storer?.

Details

Der Kreuzgang

Der Domkreuzgang ist öffentlich zugänglich. Hier sind viele Domherren begraben und gleich daneben grenzt das Diözesanmuseum Sankt Afra an.

Adresse

Weblinks


Hauptseite | Unterkunft und Sehenswürdigkeiten | Gotteshäuser | Dom Unserer Lieben Frau


Dies ist ein Wiki und es ist nie fertig. Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie einfach an stoebener@augsburg-wiki.de

Bookmarke diesen Artikel:
TwitThisFacebookGoogleMySpaceTechnoratiMister WongDiggDeliciousYiggLinksilo