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Details des Vincentinums

Christliches Menschenbild

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Das christliche Menschenbild ist Grundlage des Handelns im Vincentinum. Dabei lässt das heutige Gesundheitswesen oft weniger Spielraum, als nötig wäre, doch wird immer versucht, den Menschen in den Mittelpunkt des gesundheitlichen Handelns zu stellen, indem die Pflegekräfte und Ärzte jedem in seiner Einzigartigkeit zu begegnen versuchen. Das heißt auch, dass jeder wertgeschätzt wird und jedem die Hilfe und Begleitung geboten wird, die in seiner jeweiligen Situation erfordert ist.

Dabei sind die Trägerinnen des Krankenhauses von ihrer Spiritualität in der Nachfolge ihrer Gründerin und ihres Gründers geprägt. Wie diese wollen sie ihren Glauben tatkräftig leben und denen nahe sein, die auf ihre Hilfe warten, wie etwa Kranke und Alte. Jeder Mensch ist für sie von Gott ins Leben gerufen und geliebt und besitzt aus dieser "Gotteskindschaft" heraus eine unverlierbare Würde. Diese leuchtet auf, wenn der andere aus dem Glauben heraus betrachtet wird und ist völlig unabhängig von allen Äußerlichkeiten, von Rasse und Herkunft, von Geschlecht und Religion. Christus wird im andern sichtbar. Das ist das geistige Fundament für eine Gesellschaftsstruktur, die Platz bietet für alle Menschen.

Angebote der Seelsorge

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Weil im Hintergrund des Krankenhauses das christliche Menschenbild steht, wird versucht, den ganzen Menschen zu sehen und in die Genesung auch die seelische Dimension einzubeziehen: "Werft alle eure Sorge auf Gott, denn er kümmert sich um euch (1. Petr 5,7)!" Um ganz gesund zu werden, braucht es Beziehungen, auch die Beziehung zu Gott. Dazu werden vom Krankenhaus die folgenden Angebote gemacht: Gespräch und Gebet mit den Seelsorgeschwestern; Kommunionfeiern: Es wird die Kommunion ins Krankenzimmer gebracht, schwerpunktmäßig am Wochenende, auf Wunsch auch täglich; Krankensalbung: Hier kann die Kraft und der Trost Gottes erfahren werden. Das Sakrament wird durch einen Priester im Krankenzimmer oder im Krankengottesdienst gespendet; Beichte: Im Bußsakrament schenkt Gott Versöhnung und Frieden. Der Empfang ist im Krankenzimmer oder im Beichtzimmer möglich; Teilnahme am Stundengebet der Schwestern. Das Morgenlob (Laudes) und das Abendlob (Vesper) rahmen den Tagesablauf; Rosenkranz: Hier wird in meditativer Form das Leben Jesu betrachtet.

Evangelische Christen werden von der Pfarrei Zu den Barfüßern und von Seelsorgehelferinnen betreut. In der Klinikkapelle finden auch Evangelische Gottesdienste regelmäßig statt. Die Termine werden durch einen Aushang am Stationszimmer bekannt gegeben.

Die Gottesdienste, das Stundengebet und andere religiöse Angebote können auch auf dem Stationszimmer empfangen werden: im Hörfunk auf Kanal 4 und im Fernsehen auf Kanal 33. Außerdem überträgt der Hörfunkkanal 1 den religiösen Sender "Radio Horeb".

Sozialdienst

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Am Vincentinum gibt es auch ein kleines Sozialdienst-Team. Dieses Team nimmt sich persönlichen, familiären, beruflichen oder wirtschaftlichen Problemen an, die durch eine Erkrankung entstehen können. So werden intensive Gespräche geführt, eine kontinuierliche Betreuung und Beratung angeboten, es kann eine Prüfung stattfinden, ob für den Patienten eine Betreuung über das Vormundschaftsgericht nach dem Betreuungsgesetz einzuleiten ist, es kann eine Pflegestufe beantragt werden, häusliche Pflege und häusliche Hilfen (Essen auf Rädern, Hausnotruf, Pflegehilfsmittel, Weitervermittlung an Seniorenfachberater) organisiert werden, es kann zur Organisation und Unterstützung bei der Beschaffung eines Heimplatzes, bzw. einer Kurzzeitpflege oder im Sankt Vinzenz-Hospiz? kommen oder bei Antragstellungen Hilfe geleistet werden. Weiter Hilfen können sein:

  • Sozialrechtliche Beratung: Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertengesetz, Bundessozialhilfegesetz, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung.
  • Informationen über Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, staatliche oder private Hilfsinstitutionen.
  • Beratung von Patienten-/innen mit Tumorerkrankungen.
  • Beratung von Patienten-/innen mit Suchtmittelabhängigkeit.
  • Krisenintervention.
  • Einleitung von Anschlussheilbehandlungen und geriatrischen Rehas.

Qualitätsmanagement

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Im Vincentinum gibt es ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn als konfessionelle Klinik sieht man sich in besonderem Maß verpflichtet, fachlich kompetent zu sein, eine einwandfreie pflegerische und medizinische Versorgung zu gewährleisten und darüber hinaus für eine menschliche Zuwendung zu sorgen. Ziel ist es, die Wünsche und Erwartungen von Patienten und Mitarbeitern besser erfüllen zu können, indem Strukturen und Prozesse im Haus reflektiert und kontinuierlich angepasst werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Durch das Qualitätsmanagement KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität), erweitert durch pCC (proCum Cert = Ergänzung für konfessionelle Häuser) werden folgende Aspekte systematisch abgewickelt: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Qualitätsmanagement, Informationswesen, Krankenhausführung, Trägerverantwortung, Spiritualität und Gesellschaft.

Als erstes Krankenhaus in Südbayern und Schwaben und als dritte Klinik in ganz Bayern wurde das Vincentinum am 27.01.2005 zur Zertifizierung nach KTQ und proCum Cert vorgeschlagen.

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Die Stationen

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Die Stationen des Vincentinums sind bestimmten Fachrichtungen zugeordnet. Damit soll eine intensive Zusammenarbeit der einzelnen Belegärzte und der MitarbeiterInnen in der Pflege sichergestellt werden.

Die Zimmer sind mit einer TV-Anlage ausgestattet, deren Benutzung für alle Patienten kostenfrei ist. An den Patientenbetten befindet sich ein Telefon, das je nach Bedarf angemeldet werden kann. In den meisten Zimmern gibt es auch einen Tresor für Wertgegenstände, einige Zimmer sind sogar mit einem Kühlschrank ausgestattet. Sämtliche Patientenzimmer haben eine Nasszelle (überwiegend mit Dusche).

Es gibt 24 1-Bett-Zimmer, 31 2-Bett-Zimmer als Wahlleistungen und 54 3-Bett-Zimmer.

  • Die Station 1/2 ist die Orthopädie und hat 56 Betten.
  • Die Station 3/4 ist die Chirurgie und hat ebenfalls 56 Betten.
  • Die Station 5 ist die Interdisziplinäre Intensivpflege und hat 7+7 Betten.
  • Die Station 6 ist die Innere Medizin/Orthopädie und hat 32 Betten.
  • Die Station 7 ist die Innere Medizin und hat 33 Betten.
  • Die Station 8 ist die HNO, Augen, Orthopädie und hat 32 Betten.
  • Die Station 9 ist die Innere Medizin und hat 33 Betten.
  • Die Station 10 umfasst alle operativen Fachrichtungen und hat 24 Betten.

Ambulante Versorgung

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Die ambulante Versorgung umfasst ambulante Operationen, die Tagesklinik, das Ärztehaus und die KVB-Bereitschaftspraxis.

Bei vielen Operationen ist heute kein Klinikaufenthalt mehr nötig. Beim Vincentinum sind solche Operationen in der Tagesklinik möglich, wo die gleichen Standards herrschen wie im stationären Bereich. Nach der OP und einer gewissen Erholungszeit in der Tagesklinik verlässt man das Vincentinum, wenn dies aus ärztlicher Sicht möglich ist und kann sich zu Hause in der gewohnten Umgebung erholen. Besonders bei Kindern ist eine solche Vorgehensweise ratsam, um ihnen einen belastenden Klinikaufenthalt zu ersparen, wenn dies möglich ist. Sollte es Komplikationen geben, kann über Ihren Arzt unmittelbar auf die Einrichtungen der Klinik zurückgegriffen werden - dies bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit. Eine Übernahme in stationäre Behandlung ist in einem solchen Fall jederzeit möglich.

Wo früher das Personalwohnheim St. Luise war, steht heute ein Ärztehaus, in dem vor allem Belegärzte des Vincentinums ihre Praxen führen. Die Lage des Ärztehauses in unmittelbarer Nähe zur Klinik verkürzt die Wege erheblich. Jedes Geschoss bietet Praxisräume für mehrere Ärzte, wobei der Zugang an der Ostseite des Gebäudes liegt. Die chirurgische Praxis hat einen Eingang für Liegendkranke und das gesamte Gebäude ist behindertengerecht ausgeführt. Im Hof des Grundstücks sind Parkplätze vorhanden; eine weitere Parkmöglichkeit bietet die Tiefgarage der Klinik Vincentinum.


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