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Curt-Frenzel-Stadion

Allgemeines

Geschichte

Das Augsburger Curt-Frenzel-Stadion ist einer der ältesten Traditionsstandorte in der Eishockey-Liga Deutschlands.

Im Jahr 2008 waren die Augsburger Panther der einzige von 16 Klubs in der Oberliga des deutschen Eishockeys, der in einer nach drei Seiten offenen Arena spielte, was nur durch eine Ausnahmegenehmigung der Liga möglich war.

Ende Oktober/Anfang November 2008 konnte die DEL-Zugehörigkeit des Augsburger AEV gesichert werden, indem der Deutschen Eishockey-Liga die Pläne für eine Generalsanierung des Stadions vorgelegt wurden. Die Pläne sahen eine vierstufige Fertigstellung des Umbaus bis ins Jahr 2012 vor. Der Umbau sollte 15,5 Mio. Euro kosten. Im Juli 2009 konnte man in der Augsburger Presse Kostenschätzungen von 19,3 Mio. € für den Umbau des Eisstadions in eine Halle lesen. Der Umbau soll bis 2012 über die Bühne gehen.

Umbaujahre

Der Umbau des Stadions wurde in die Hände des Architekturbüro Hermann + Öttl? gelegt, von dem der Entwurf einer leuchtenden Eisscholle als Fassade stammte, sowie der Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung?. Nach dem Umbau sollte das Stadion etwa 5.500 Zuschauer fassen können.

Im Jahr 2009 ging man von Baukosten von 19,3 Mio. € aus, um das Stadion, das an drei Seiten offen ist, in eine Halle zu verwandeln. Das sollte in Bauphasen bis zum Jahr 2012 geschehen. Die vorgesehenen Teilschritte waren:

  • Abbruch und Neubau der Osttribüne bis September 2010
  • Abbruch und Neubau der Westtribüne, des Südtrakts, des Technikgebäudes im Norden und der Fassaden im Süden und Osten bis 2011
  • Schließung der Fassade und Abschluss der Bauarbeiten bis September 2012

Im Februar 2010 wurden am Curt-Frenzel-Stadion umfassende Baumfällarbeiten durchgeführt, die nach Meinung der Grünen über den Beschluss des Bauausschusses? vom 23. und 30. April 2009 hinausgingen, worin es hieß: „Für die Außenanlagenplanung wird im nächsten Bearbeitungsschritt ein Landschaftsarchitekt hinzugezogen. Die Eingriffe beschränken sich auf das Wiederherstellen bzw. Anpassen der Fuß- und Radwege sowie Neusituierung Osthälfte für Fluchtausgänge." Wörtlich hieß es in der Pressemitteilung der Grünen vom 24. Februar 2010 dazu: „Der Bestand an Bäumen, Sträuchern und Hecken im Bereich der früheren Grenzen der Altstadt Augsburgs insbesondere auch die Parkanlage um das Eisstadion herum gehört zum naturschutzrechtlich geschützten Altstadtgrünbereich. In diesen darf ohne Genehmigung nicht eingegriffen werden. Die Verantwortung für die Modernisierung und Einhausung des Curt-Frenzel-Stadion liegt bei Kultur- und Sportreferenten Grab. Ergeben sich solch gravierende Planänderungen mit solch massiven Eingriffen in den geschützten Baumbestand müssen die zuständigen Fachstellen und die Stadträte die Möglichkeit haben hierzu Stellung zu beziehen. Darüber rechtzeitig die zuständigen Gremien zu informieren und zu beteiligen wäre Aufgabe des Referenten gewesen.“ Reiner Erben nannte den Vorgang einen „Baumfrevel“.

Details

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