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Christkindlesmarkt

Der Augsburger Weihnachtsmarkt. Einer der ältesten und schönsten Weihnachtsmärkte der Welt.

Allgemeines

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Auf dem Augsburger Christkindlesmarkt wird Tradition groß geschrieben. Er ist nicht nur einer der ältesten, sondern auch der schönsten deutschen Weihnachtsmärkte. Wem vor der einmaligen Kulisse des historischen Augsburger Rathauses und neben dem Prachtbrunnen, der Augustus, dem Augsburger Stadtgründer gewidmet ist, nicht warm ums Herz wird, hat keines. Ein himmlisches Vergnügen, abends über den Markt zu schlendern, den Duft von Kräutern, Glühwein, Lebkuchen, Würstchen und Maroni einzuatmen, begleitet von Weihnachtsmusik an die eigene Kindheit zu denken ...

Etwa 140 bis 150 Marktkaufleute und Schausteller erwarten jedes Jahr ca. 1 Mio. Besucher aus aller Welt mit ihren Buden und einem Sortiment von Waren, die Freude auf Weihnachten verbreiten. Da gibt es zum Beispiel Christbaumschmuck, Krippen und Kerzen, viel Kunstgewerbliches, Geschenkartikel, Keramikwaren, Textilien, Spielzeug und Haushaltswaren zu erstehen. An jeder Ecke kann natürlich auch kulinarisch zugegriffen werden. So manches riecht verführerisch: Glühwein, Würste, Schnitzel, Magenbrot, Kaffee ... Zahlreiche Musikdarbietungen, das beliebte Engeles-Spiel, der städtische Adventskalender und der Nikolausbesuch am 6. Dezember sorgen für Ohrenschmaus.

Der Augsburger Christkindlesmarkt ist vor dem Rathaus aufgebaut, erstreckt sich aber auch noch durch die Philippine-Welser-Straße bis zum Martin-Luther Platz.

Besonderheiten des Augsburger Christkindlesmarktes sind die Engeles-Lebkuchen. Den Glühwein an den entsprechenden Ständen schenkt man in Tassen mit Augsburger Motiven aus. Die acht Meter hohe Weihnachtspyramide ist vom gesamten Christkindlesmarkt aus zu sehen. Die Weihnachtskrippe ist in der Nähe der Brunnenfigur des Kaisers Augustus aufgebaut, der Augsburg gegründet hat. Damit wird auf die Weihnachtsgeschichte angespielt, nach der Kaiser Augustus die Volkszählung befahl, wegen der sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem machten. 2007 wurde sie mit Spenden renoviert. Sie steht seit 1970 unter dem städtischen Weihnachtsbaum. Motten und Holzwürmer hatten schon an ihr genagt. Der Krippenbauverein? führte die notwendigen Reparaturen durch.

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Geschichte

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Das Rathausprotokoll erwähnt den Augsburger Christkindlesmarkt zum ersten Mal im Jahr 1498. Damals nannte man ihn noch "Lebzeltermarkt". Etwa zehn Lebzelter-Buden drängten sich auf dem Rathausplatz. Lebzelter waren Lebkuchenbäcker, die auf dem Lebzeltermarkt ihre Lebkuchen, die oft mit Motiven von Rittern oder schönen Frauen verziert waren, an den Mann bringen wollten. Solche Lebkuchen waren seit dem 12./13. Jahrhundert immer beliebter geworden. Ihr Handwerk ist heute ausgestorben und es gibt so gut wie keine Spuren mehr. Weder führt ein Augsburger Konditor seine Tradition auf das Lebzelterhandwerk zurück noch ist ein Zunfthaus vorhanden. Selbst die Lebkuchenform, die früher verwendet wurde, hat sich geändert. Früher hatten sie eine typische Rautenform, die aber nur noch ältere Menschen kennen. Allerdings sind im Maximilianmuseum diese früheren Formen an Hand von ein paar geretteten Lebzelter-Modeln, mit denen die Lebkuchen-Motive eingepresst wurden, noch zu studieren.

Übrigens waren Lebzelter keine armen Leute. Man weiß, dass die Vorsteher des Handwerks in angesehenen Augsburger Stadtteilen wohnten, dass zwei davon aus Regensburg? stammten und eingeheiratet hatten. Ihr Wappen war ein Motiv mit Honig, dem Süßstoff der damaligen Zeit für Kuchen und Gebäck.

Drei oder vier Tage vor Weihnachten begann damals der Verkauf der süßen Backwaren. Die Lebzelter boten den unverzichtbaren Lebkuchen und anderen Weihnachtssüßigkeiten auch Wachskerzen an, denn sie verarbeiteten alle Bienenprodukte, weshalb sie nicht zur Zunft der Bäcker, sondern zur Zunft der Kramer und Buchbinder gehörten.

1498 müssen die Lebzelter untereinander einen solchen Streit bekommen haben, dass er am 22. Dezember Inhalt einer Ratssitzung wurde. Es ging um die Budenbelegung, bei der keine Einigkeit hergestellt werden konnte und sich manche Lebzelter benachteiligt fühlten. Der Rat der Stadt legte daraufhin fest, dass die Stände in Zukunft verlost werden sollten. Darüber hinaus bestimmte man, dass die Buden von der Stadt gestellt werden und alle gleich sein sollten.

Einen besonderen Aufschwung für die Weihnachtsmärkte in Deutschland - auch für den Augsburger - brachte die Reformation. Martin Luther führte nämlich ein, dass die Kinder "vom heiligen Christkind" am 24. Dezember beschenkt wurden und nicht mehr vom Nikolaus am 6. Dezember oder von St. Martin am 11. November, wie es damals noch Brauch war. Damit bürgerte sich zunächst bei den Evangelischen, dann auch bei den Katholiken die heutige Tradition ein, was zu einer Sortimentserweiterung der Weihnachtsmärkte führte.

Bis 1538 herrschte in Augsburg offiziell noch der Brauch des "Lebzeltenstreichens". Wegen Auswüchsen musste ihn der Rat damals verbieten. Er scheint jedoch inoffiziell noch länger verbreitet gewesen zu sein, wie ein Bericht um 1600 zeigt. Um was ging es? Aus dem Bericht geht hervor, dass am Tag der "Unschuldigen Kindlein" (28. Dezember) junge Burschen mit Ruten umherzogen und Jungfrauen auf die Waden schlugen oder - so hieß es damals - "um den Lebkuchen" strichen, wobei nicht eindeutig geklärt ist, was genau "um den Lebkuchen streichen" bedeutete. Angeblich sollte dieser Brauch den Geschlagenen oder "Gestrichenen" Glück bringen, die jungen Burschen erwarteten für ihre derbe Behandlung sogar noch einen Lebkuchen als Geschenk von den Mädchen.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden die Krippen, die in Italien schon früher en vogue waren, in Augsburg auf dem Weihnachtsmarkt eingeführt.

Etwas später, in der Barockzeit, wurde es üblich Kinder mit Puppen oder Spielzeug aus Ton zu beschenken. Aber auch Weihnachtskrimskrams und kulinarische Leckereien fanden immer öfter ihren Weg in die Marktbuden.

Im 19. Jahrhundert beteiligten sich immer mehr Wirte am Weihnachts(markt)geschäft und veranstalteten Basare in ihren Wirtsstuben und -sälen. Begeistert wurden diese Basare angenommen, denn sie gaben den Besuchern die Möglichkeit sich nicht nur innerlich ein wenig aufzuwärmen.

Nicht immer fand der Augsburger Christkindlesmarkt vor dem Perlachturm und dem Rathaus statt. Es gab Zeiten, in denen die Augsburger ihren Weihnachtmarkt auf den verschiedensten Plätzen, ja sogar in Außenbezirken der Stadt abhielten. Erst seit 1963 ist er immer auf dem Rathausplatz aufgebaut.

Im Jahre 2008 wurde die alte Tradition der "Augsburger Märchenstraße" wiederbelebt. Animierte Figuren in dekorierten Schaufenstern der Geschäfte rund um den Christkindlesmarkt zeigten in diesem Jahr in zehn Bildern das Märchen "Der Nussknacker".

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Rituale

Die Eröffnung

Eröffnet wird der Augsburger Christkindlesmarkt jedes Jahr unter Mitwirkung der Augsburger Domsingknaben, der Turm- und Alphornbläser und der Augsburger Engel. Nicht nur für Kinder gehört die Eröffnung zu den stimmungsvollsten Momenten des Weihnachtsmarktes. Vor der Eröffnung darf keine einzige Bude beleuchtet sein. Der Oberbürgermeister der Stadt trägt sein Licht über den dunklen Markt zur Krippe des Marktes und verkündet nach einer kleinen Ansprache: "Der Christkindlesmarkt ist eröffnet." Erst jetzt wird der Platz erleuchtet, beginnt das vorweihnachtliche Treiben.

Adventskalender

Während des Christkindlesmarktes werden die Fenster des Verwaltungsgebäudes der Stadt Augsburg am Rathausplatz zu einem riesigen Adventskalender. Die Fensterbilder werden von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Augsburg gestaltet und normalerweise jeden Tag um 16:45 Uhr geöffnet. Am Nikolaustag und am Heiligen Abend werden Doppelfenster geöffnet, am Heiligen Abend ausnahmsweise schon um 11:30 Uhr.

Das "Himmlische Postamt"

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In der Nähe des großen Weihnachtsbaumes, über dessen Beleuchtung sich die Augsburger jedes Jahr trefflich streiten können, finden Kinder das "Himmlische Postamt". Hier können sie ihre Briefe mit den Wünschen für Weihnachten abgeben. Jeder Brief, der hier abgegeben wurde, wird mit einem Poststempel aus dem österreichischen Ort "Christkindl" an den Absender zurückgeschickt - beantwortet natürlich.

Geöffnet ist das Himmlische Postamt in Augsburg vom 27.11. bis 24.12.
Mo. bis Do. 9.30 - 20:00 Uhr
Fr. bis Sa. 9:30 - 20:30 Uhr
Sonntag 10:00 - 20:00 Uhr

Engelesspiel

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Erfunden hat das unverwechselbare Engelesspiel Fritz Kleiber im Jahr 1976. Zunächst ertönt beim Engelesspiel Musik und dann erscheinen 24 Engel am Rathausfenster. Ihre Gewänder sind nach einem Bild des berühmten Augsburger Malers Hans Holbein geschneidert. Gerade für Kinder ein später gerne erinnertes Erlebnis. In den Anfangsjahren waren es nur neun auftretende Engel. Das hat sich geändert. Was sich aber nicht geändert hat: Seit 1976 werden Händels "Tochter Zion" und Teile eines Mozart-Menuetts gespielt, Musik, die Fritz Kleiber selbst aussuchte.

Fritz Kleiber glaubt selbst an Schutzengel, die den Menschen beistehen. Und weil das so ist, kam er auf die Idee mit dem Engelesspiel. 1945 kam er als junger Sänger vom Mozarteum in Salzburg nach Augsburg, das ihm Heimat wurde. Immer wieder bereicherte er mit seinen Vorschlägen den Augsburger Christkindlesmarkt.

Das Engelesspiel findet während des Christkindlesmarktes jeden Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 18 Uhr statt. Es ist ein traditioneller Höhepunkt des Augsburger Christkindlesmarktes. Der ganze Rathausplatz wird zu einem überdimensionierten Adventskalender, wenn 24 Engel erscheinen und musizieren.

Nikolausbesuch am 6. Dezember

Jedes Jahr am 6. Dezember kommt hoher Besuch auf den Augsburger Christkindlesmarkt, auf den sich immer viele Kinder freuen: Ein Mann mit einem langen Rauschebart namens Nikolaus. Er trägt einen Bischofsornat mit lila Stickereien, dazu eine Mitra (Bischofsmütze) und einen goldenen Bischofsstab. Gewählt wird der Nikolaus jedes Jahr neu vom Vorstand der Marktkaufleute. Die genaue Ankunftszeit ist der Tagespresse zu entnehmen.

Abschlussveranstaltung

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Die Abschlussveranstaltung des Christkindlesmarktes findet traditionell am 23. Dezember statt. Jetzt treten nicht mehr die 24 Engel auf, sondern es erscheint das Christkind selbst. Meist findet die Abschlussveranstaltung um 19 Uhr statt.

Sonderweihnachtsmärkte

Alte Silberschmiede

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Unter dem Motto "Helfen Sie uns helfen!" veranstaltet der Kreisverband Augsburg-Land des BRK jedes Jahr in der Alten Silberschmiede (Pfladergasse) einen eigenen Weihnachtsmarkt. Ehrenamtliche Helfer veranstalten dabei z. B. auch eine Tombola, die dem BRK zu Gute kommt.

Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr, freitags von 16 bis 20:30 Uhr, samstags von 12 bis 20:30 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr. Der Weihnachtsmarkt hat bis 23. Dezember geöffnet.

Das Veranstaltungsprogramm ist jedes Jahr dicht und abwechslungsreich: Es treten die verschiedensten Musikkapellen auf: vom Zitherspiel bis zum Bläsersolo ist für jeden etwas dabei. Daneben sind auch Kunsthandwerker mit ihren Erzeugnissen in der Alten Silberschmiede präsent.

Fuggerei

Die Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftungs-Administration besitzt viel Wald. Deshalb werden in der Fuggerei jedes Jahr Schmuckreisig und Christbäume verkauft. Die genauen Verkaufszeiten sind der Tagespresse zu entnehmen.

Gasthaus Settele in Haunstetten

Diesen Weihnachtsmarkt gibt es erst seit 2003. Er findet im Hof des Gasthauses statt. Augsburger Schulen und einige Künstler bieten hier abseits des Kommerzes Handgefertigtes an, weshalb der Markt ein wenig an die Weihnachtsmärkte "anno dazumal" erinnert. Er ist nur an den Adventswochenenden geöffnet, meist Samstag und Sonntag nachmittags von 15 bis 20 Uhr. Genaue Öffnungszeiten sind jeweils der Tagespresse zu entnehmen.

Hauptbahnhof

Es wird nicht viele deutsche Städte geben, die gleich vor dem Hauptbahnhof einen Weihnachtsmarkt haben. Er ist zwar nicht allzu groß, hat aber wie der große Weihnachtsmarkt weihnachtliche Leckereien zu bieten. So mancher Reisende legt hier seine erste Pause in Augsburg ein.

Geöffnet ist er bis 22. Dezember täglich von 10 bis 21 Uhr.

Kinderweihnachtsmarkt

Für die Kleinsten gibt es einen eigenen Kinderweihnachtsmarkt am Platz vor der Moritzkirche, das Augsburger Kinderland "Unterm Sternenhimmel". Eine Weihnachtsbäckerei, ein Puppentheater, ein Glücksrad und ein weihnachtlich geschmücktes Kinderkarussel sorgen für die richtige Grundstimmung. Backen und Basteln gehören immer zum Rahmenprogramm. Aber sonst wechseln die Attraktionen jedes Jahr natürlich. So kann es durchaus sein, dass Kinder auch die Hexe Rosine Leckermaul kennen lernen oder über ihnen ein Sternenhimmel aus Lichtern erstrahlt. Im Jahr 2008 können die Kinder das neu gestaltete große Zuckerschloss aus dem Märchen "Der Nussknacker" bewundern, wo Kinder nach Herzenslust malen, backen oder basteln können.

Der Kinderweihnachtsmarkt ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, freitags und samstags von 10 bis 20:30 Uhr und am Heiligabend nur von 10 bis 14 Uhr.

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Kurhaus Göggingen

Vor dem Parktheater im Stadtteil Göggingen findet seit Jahren ein gut besuchter feiner Weihnachtsmarkt statt. Organisiert wird er von der Unternehmergemeinschaft "Wir in Göggingen". Meist öffnet er von 14 bis 20 Uhr, aber nur an den Adventswochenenden. Genau Öffnungszeiten sind aus der Lokalpresse zu erfahren.

Orientalische Rundkrippe im Botanischen Garten

Auch der Botanische Garten hat zur Vorweihnachtszeit eine besondere Attraktion zu bieten. In der "Pflanzenwelt unter Glas" ist ein großes biblisches Jerusalem mit geschnitzten Krippenfiguren aufgebaut. Meist wird die Anlage erst am 7. Januar wieder abgebaut. Diese Krippe hat eine Tradition, die in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts hineinreicht. Sie wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Botanischen Gartens aus Erde, Felsen und Weidenholz modelliert und wirkt reizvoll durch die Gestaltung mit lebenden Pflanzen, liebevoll gestalteten Figuren und Gebäuden sowie durch das exotische Ambiente im feucht-warmen Tropenklima. Eine Besonderheit ist der Sternenhimmel über der Krippe in Form eines dunkelblauen Foliengewölbes. Zu jeder Tages- und Nachtzeit erscheinen dort die Sternbilder so, wie sie wahrscheinlich vor 2.000 Jahren zu sehen waren.

St. Margareth

Dieser romantische Weihnachtsmarkt liegt gleich neben der Augsburger Puppenkiste. Hier lassen sich an den Adventssonntagen von 11 bis 19 Uhr Handwerker aus Augsburg und Umgebung bei der Arbeit zuschauen. Mit Verkauf.

s´Weihnachtsplätzle beim Königsplatz

Dies ist der Weihnachtsmarkt von 19 gemeinnützigen Organisationen, die sich hier vorstellen und selbst gefertigte Geschenke verkaufen. Der Markt wird vom Freiwilligen-Zentrum und der Arbeiterwohlfahrt organisiert und lädt zu einem Gewinnspiel ein.

Geöffnet ist bis 22. Dezember jeden Tag von 10 bis 19 Uhr.

Weihnachtskrippe im Zoo

Der Zoo wartet im Advent mit einer exotischen Weihnachtskrippe im Löwenhaus auf. Besonderes Augenmerk legt diese Krippe auf die Tierfiguren. Geschnitzt hat sie ein Tiroler Holzschnitzer. Sie ist auch am Heiligen Abend und meist bis 6. Januar geöffnet.

Zeughaus

Dies ist der Weihnachtsmarkt der Künstler und Kunsthandwerker von Augsburg und Umgebung. Er trägt traditionellerweise den Namen Weihnachtsinsel. Hier bieten Sie ihre exquisiten Arbeiten an. Für Kinder gibt es jedes Jahr ein eigenes Kulturprogramm, das donnerstags bis sonntags um 14, 16 und 18 Uhr stattfindet. Die Atmosphäre im Hof des Zeughauses, der im Sommer als Biergarten genutzt wird, ist unverwechselbar. Unbedingt besuchen!

Bummeln kann man vom 1. Dezember bis 23. Dezember jeweils von 11 bis 20 Uhr - allerdings nur donnerstags bis sonntags.

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Sonstige Aktionen rund um den Christkindlesmarkt

Altstadt bei Kerzenschein

Mit dem traditionellen Advents-Anblasen vor der Komödie am 1. Dezember durch klassische Turmbläsermusik beginnt die Adventsaktion des Altstadtverein Augsburg Aktiv e. V.. Tausende von Kerzen weisen Passanten in der Vorweihnachtszeit den Weg durch die Augsburger Altstadt und lassen romantische Stimmung aufkommen. Auf Planzkästen, Brunnen, Fenstersimsen, an Kanälen und entlang der Gassen sind weiße Kerzen postiert, die ab etwa 17 Uhr leuchten. Mit wenig Budget wird so eine erstklassige Adventsaktion inszeniert und der historische Altstadtkern in Szene gesetzt. Meist findet diese Aktion am ersten Adventswochenende statt. Die Geschäfte der Altstadt haben dann bis 20 Uhr geöffnet. Genaue Termine sind der Lokalpresse zu entnehmen.

Nikolausfahrten zum Christkindlesmarkt

Am Wochenende, das dem 6. Dezember (Nikolaustag) am nächsten liegt, verkehrt alljährlich der "Nikolauszug" der Staudenbahn von Augsburg über Gessertshausen? nach Mittelneufnach? zum Wengerhof?. Unterwegs steigt der Nikolaus zu und beschenkt die mitfahrenden Kinder. Normalerweise startet der Zug in Augsburg gegen 14 Uhr am Hauptbahnhof. In Mittelneufnach? gibt es etwa zwei Stunden Aufenthalt, was für einen ausgiebigen Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes reicht. Rückkehr nach Augsburg ist etwa gegen 19 Uhr. Auskunft und Reservierung unter Tel. 08236/962149.

Augsburger Märchenstraße

Rund um den Christkindlesmarkt in der Innenstadt wird in den liebevoll dekorierten Schaufenstern verschiedener Geschäfte in zehn Bildern eine Märchengeschichte von animierten Figuren gezeigt. Die "Augsburger Märchenstraße" zeigt z. B. im Advent 2008 die Geschichte "Der Nussknacker", ein Ballettmärchen nach einer Erzählung von E.T.A. Hoffmann und der Musik von Peter I. Tschaikowsky. Der Nussknacker, den Klara und und ihr Bruder vom Patenonkel Drosselmeier zu Weihnachten geschenkt bekommen haben, ist in Wahrheit ein junger Prinz. Er wird von der bösen Hexe und Mutter des Mausekönigs - Frau Mauserinks - in eine Holzpuppe verwandelt. Nachdem der Nussknacker den Mausekönig besiegt und Klara ihn lieb gewonnen hat, erlangt er wieder seine ursprüngliche Gestalt. Die Reise ins Land der Süßigkeiten kann beginnen. Außerdem verwandelt sich das "Aktivhaus" auf dem Kinderweihnachtsmarkt in das Zuckerschloss aus dem Märchen. Dort finden zahlreiche Aktivitäten für kleine und große Märchenfans statt. Zusätzlich gibt es noch ein Rätselspiel mit Fragen um die "Augsburger Märchenstraße" mit attraktiven Preisen.

Service Parken und Busbetreuung

Die Stadt Augsburg bietet während des Weihnachtsmarktes einen besonderen Service der Parkmöglichkeiten und Busbetreuung an: Busse fahren den P+R-Platz (Augsburger Plärrergelände, Einfahrt Süd) an der Badstraße? an. Dort steigt ein Betreuer zu und begleitet den Bus bis zum Christkindlesmarkt. Die Busgäste steigen dort aus, der Bus wird zurück zum P+R Platz gelotst und dort abgestellt. Busfahrer können von hier per Shuttle zum Christkindlesmarkt kommen. Die Zufahrten zum Plärrergelände sind ab der Donauwörther Straße? und der Bürgermeister-Ackermann-Straße? beschildert. Sogar ein Begrüßungsgeschenk gibt es für die Fahrer. In einer Christkindlesmarkt-Stofftasche erhalten sie vorweihnachtliche Leckereinen samt Gutscheine für den Markt.

Ausgedacht hat sich das Augsburger Marktamt? diese Art Betreuung der Busfahrer, die Gäste von Auswärts zum Weihnachtsmarkt bringen. Mit der Umsetzung ist die Augsburger Firma B.O.S.? beauftragt.

Auswirkungen auf den Verkehr

Jeder wird verstehen, dass 1 Mio. Besucher des Christkindlesmarkts Auswirkungen auf die vorweihnachtliche Verkehrssituation in Augsburg hat.

Für Autofahrer

In der Vorweihnachtszeit ist mit stark erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen und damit auch mit Problemen bei der Parkplatzsuche in der Innenstadt. Hier ein paar Tipps für Autofahrer, die nicht den ÖVP benutzen wollen: Am besten man fährt die Park-&Ride-Plätze Augsburgs an: Augsburg West, Augsburg Nord, Kleiner Exerzierplatz (Langenmantelstraße), Hallenbad Friedberger Straße, Inninger Straße, Sportanlage Süd. Von dort kann man Straßenbahnen in die Innenstadt benutzen. Samstags gibt es darüber hinaus noch Parkmöglichkeiten auf den Firmenparkplätzen des Siemens-Technoparks (Haunstetter Straße ) und KUKA (Zugspitzstraße).

Wichtig: An bestimmten Tagen, die Termine sind der Lokalpresse zu entnehmen, sind folgende Straßen für den gesamten Verkehr gesperrt: Rathausplatz bis Maximilianstraße zwischen Perlachberg und Moritzplatz.

Für Benutzer des ÖPNV

Die Eröffnung des Christkindlesmarktes zieht eine Vollsperrung der Maximilianstraße im Bereich des Rathausplatzes nach sich, die etwas von 18:30 bis 19:45 dauert. Auch während der Engeles-Spiele an Freitagen, Samstagen und Sonntagen von etwa 17:30 bis 18:30 ist der Rathausplatz komplett gesperrt. Beides zieht eine Umleitung der Straßenbahnlinien 1 und 2 nach sich. Beide Linien haben in dieser Zeit geänderte Anfahrtspunkte und werden zum Teil mit Ersatzbussen ausgeführt. Genaues ist der Lokalpresse und den Durchsagen an den betroffenen Linien zu entnehmen.

Öffnungszeiten

Normalerweise vom 1. bis 24. Dezember. Leichte Verschiebungen nach vorne können sich ergeben und sind der Tagespresse zu entnehmen.
Montag bis Freitag: 9:30 bis 20:00 Uhr
Samstag: 9:30 bis 20:30 Uhr
Sonntag: 10:00 bis 20:00 Uhr

Lage des Christkindlesmarktes in Augsburg

Weblinks

Augsburger Christkindlesmarkt


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