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Brechts Theaterstücke
Mit seinen Theaterstücken war Bertolt Brecht revolutionär, besonders in den 1920er und 1930er Jahren. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Brecht in dieser Zeit, auch durch seine Lehrstücke, das Theater revolutioniert hat, viel mehr als mit seinen Exilstücken, die allerdings im Schulunterricht im Mittelpunkt stehen. Um es auf den Punkt zu bringen: Brecht hat den Schauspieler wieder zu einem Zeigenden und den Zuschauer zu einem Angesprochenen gemacht. Das radikal Neue besteht also darin im Theater zu zeigen, dass man zeigt.
Ein erster Schritt in diese Richtung war sein Drama "Trommeln in der Nacht". Das Vorwort zu diesem Stück fordert dazu auf, im Saal ein Transparent mit der Losung "Glotzt nicht so romantisch!" aufzuhängen. Damit versucht Brecht eine Inszenierung auf verschiedenen Ebenen zu ermöglichen. So sollte der Bühne ihre "stoffliche Sensation" genommen werden. Einige Jahre später schrieb Walter Benjamin, dass Bertolt Brecht hier mit der "Literarisierung" des Theaters in Plakaten, Titeln und Formulierungen begann.
Einzelne brechtsche Theaterstücke
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