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Brauhaus Riegele

Die größte Augsburger Brauerei in Privatbesitz.

Brauhaus Riegele © Eva Stuhlmüller (www.augsburg-parrot.de)

Allgemeines

Die Brauerei stößt etwa 300.000 Hektoliter Bier im Jahr aus. Man will – anders als Mitbewerber – nicht durch Quantität, sondern durch Qualität beeindrucken. Deshalb wird nicht das Schnellgärverfahren angewendet und es ist der Grund, warum die Bierfässer erst noch drei Monate lagern, bevor sie an den Zapfhahn angeschlossen werden.

Vierzehn verschiedene Biere produziert das Brauhaus, das auch eine Biermanufaktur hat, in der Bierliebhaber selbst Bier brauchen können. 2010 soll sie durch eine „Gläserne Brauerei“ für Touristen ergänzt werden – die erste in Bayern.

Daneben stellt das Brauhaus zwei Limonadenmarken her: Spezi und Chabeso.

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Geschichte

Gegründet wurde die Brauerei im Jahr 1386.

Im Jahr 1884 kam sie in den Besitz der Familie Priller?, der die Brauerei noch heute gehört.

1911 wird das heutige Firmengebäude neben dem Augsburger Hauptbahnhof errichtet.

2001 investiert Riegele in das größte Getränke-Logistikzentrum Augsburgs, von wo aus der regionale Markt beliefert wird.

Im Jahr 2009 beschäftigte die Brauerei etwa 100 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von etwa 19 Mio. €. In diesem Jahr stellte Riegele das erste alkoholfreie Weizen der Region vor. Im gleichen Jahr wollte die Firma ohne Erlaubnis des Denkmalsschutzes auf ihrem Gelände ein Leergutlager errichten, wozu gegraben wurde, wo man ein römisches Gräberfeld vermutete. Deshalb forderte die Stadt Augsburg zunächst 170.000 € Bußgeld, so viel Geld habe sich die Firma gespart. Dagegen wehrte sich die Firma vor dem Amtsgericht Augsburg?, das im April 2011 erst einmal Nachermittlungen anordnete. Bei anderen Grabungen auf dem Firmengelände stellte sich heraus, dass dort höchstwahrscheinlich keine römischen Gräberfelder zu finden sind.

Details

Auszeichnungen

Zum „Tag des Bieres“ 2009 erhielt Riegeles „Aechtes Dunkel“ den Bundesehrenpreis für Geschmack und Qualität.

Adresse

Weblinks


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