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Blank, Manfred

Ein Augsburger Musiker, der von Klassik über Folk bis hin zu Hard Rock kein Genre vergisst. Genannt "Mani".

Leben und Wirken

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Am 5. Juli 1952 in Cuxhaven geboren, schreibt Manfred Blank seit dem Jahr 1971 Augsburger Musikgeschichte. Bekannt wurde er vor allem als Bassist der Hard Rock-Combo Mephisto?. Ins fuggerstädtische Musikgeschehen klinkte er sich mit den kurzlebigen, experimentell-progressiven Gruppen Soma?, Salbei? und Monopol? ein. Das war in den 1970er Jahren. In diesen Bands spielte Mani Blank entweder Orgel, Saxophon oder Gitarre.

Schon die Eltern Blanks waren Musiker und ein gutes Beispiel, denn schon als Kind wollte "Mani" ebenfalls Musiker werden. Die erste Gitarre, eine 12-saitige Framus, gab es 1967. Schon wenige Monate später trat der Junge mit seinem Freund und Klassenkameraden Wolfgang Hessling bei kleineren Veranstaltungen auf. Das Repertoire bestand damals hauptsächlich aus Spirituals, die das Duo im Stil des “Golden Gate Quartet” arrangierte. Die zweite und dritte Gitarre folgten bald. Seine Schulzeit verbrachte er von 1959 bis 1963 an der Cuxhavener Bleickenschule und von 1964 bis 1970 am Amandus-Abendroth-Gymnasium Cuxhaven.

1970 zog Manfred Blank nach Augsburg und studierte 1970 bis 1971 am Leopold-Mozart-Zentrum (damals noch Hochschule für Musik Nürnberg, Abt. Augsburg), u.a. bei Helmut Hehl?.

Zusammen mit einem US-Soldaten absolvierte Blank als Duo "Manfred & Mike" 1975 zahlreiche Auftritte. Das Tandem spielte hauptsächlich eigene Kompositionen sowie Titel von John Denver und Crosby, Stills, Nash & Young. Bis 1976 spielte das Duo in Augsburg und bis nach Ulm einige sehr schöne Konzerte. 1976 sattelte Manfred Blank dann von der deutsch-amerikanischen Musik-Freundschaft auf das deutsch-irische Folk-Duo Troubadix? um. Partner war jetzt der Ire Jerry Feely, mit dem er rund 20 Gastspiele bestritt.

Bei Mephisto?, einer der auftrittsfreudigsten Hard Rock-Formationen der 1970er Jahre, basste Manfred Blank von 1976 bis 1978 und von 1980 bis 1982. Im Grauen Adler? trat er zusammen mit dem Trompeter Moffel, dem Gitarristen Dutch und einem Keyboarder als "Adler-Chaos-Orchester" auf. Parallel dazu spielte er ein Jahr lang bei den Melodic-Rockern von Celia?. Bei den Heavy-Rockern Manalishi? half er drei Monate am Bass aus. Ab 1982 spielte er auch mit ehemaligen Mitgledern der Band Celia? in der Standard Rock Band?.

Mit der Blues-Rock-Gruppe Red Boys?, die auch Boogie spielte, trat er 1986 in Zwiesel? auf. Die Band stand unter der Leitung von Dave Hollstein. Danach folgte eine intensive Beschäftigung mit elektronischer Musik. Von 1991 bis 1994 fand eine kurze Wiederbelebung von Mephisto? statt, diesmal mit Dany Blazun (Rastoff?), Alwin Rainer (Waxx?), Jogi Blank (Waxx), Dieter Frey (Gift) und Tom Häring. Einige Zeit hielt Roberto Martini (Smash) das Mikrophon. In diese Zeit fiel auch ein kurzer "Gastauftritt" beim Soundcheck der bekannten Hardrockband Uriah Heep, mit der Manfred Blank den Kracher "Easy Living" spielen durfte.

Nach der neuerlichen Auflösung von Mephisto? ergab sich eine Zusammenarbeit mit Mops Altstetter im Duo "That´s it". Im Jahr 1996 holte Jörg Bock von den Timebreakers? Mani Blank in seine Formation. Hier nahm Manfred Blank auch seine erste CD auf ("A Journey Through Your Heart"). 1998 griff der ehemalige 2. Gitarrist der Timebreakers? Walter Krüger für sein Projekt Reese? gerne auf die Dienste von Mani Blank zurück.

Von Dezember 1998 bis 2002 erfolgte die Neugründung der Augsburger Kultband Waxx? mit den Ur-Mitgliedern Alwin "Yogi" Rainer (drums) und Jörg Blank (git). Die Band arbeitete mit wechselnden Besetzungen und nahm im eigenen Studio auch zwei Demo-CDs auf. Parallel dazu wirkten die Musiker von Waxx? bei der CD "King Of The Town" von Reese? mit, die in den Münchner "Dorian-Gray-Studios" produziert wurde.

Ab dem Jahr 2000 lieferte Blank auch bei der Country-Band Bud Hennessie? die tiefen Töne ab und trat in ganz Deutschland und auch in Österreich mit der Band auf. 2006 lernte Blank die jüdisch-russischen Musiker Marjan Abramowitsch (voc), Eugen Royzin (keyb), Yuri Danilov (flute, sax) und Josef Strzegowski (perc) kennen, bei deren Formation Schtetele? er den Part des Gitarristen übernahm. Die Gruppe hatte sich auf jiddische Lieder des 20. Jahrhunderts spezialisiert und tourte 2007 und 2008 von Flensburg bis Konstanz. Mit Unterstützung durch den damaligen Augsburger OB? Dr. Paul Wengert konnte die Gruppe bei Harry Kulzer ihre CD "Jiddisch Gässel" aufnehmen, die bei Konzerten gerne gekauft wurde.

Momentan arbeitet Manfred Blank wieder in seinem Heimstudio an einem neuen Projekt. Laut Sub-Bavaria arbeitet Manfred Blank auch als Komponist und Übersetzer.

Discografie

  • 1998 Timebreakers - “A Journey Through Your Heart”
  • 2000 Waxx - “Analogue”
  • 2001 Reese - “King Of The Town”
  • 2002 Waxx - “Still Loud”
  • 2002 Salvation Road - “Through The Past” (Single-CD)
  • 2004 Mani Blank - “The Road Goes On...”
  • 2007 Schtetele - “Jiddisch Gässel”

Weblinks


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