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Bäckerschrein
Ein mit einer goldenen Brezel verzierter Holzschrein, der im Inneren 49 Bildtäfelchen zeigt, auf denen sich Augsburger Bäcker von 1680 bis ins 19. Jahrhundert verewigt haben.
Allgemeines
Die einzelnen alten Holztafeln der Bäcker zeigen etwa Wappen oder Namenspatrone von einzelnen Bäckern. Es gibt auch Holztafeln im Bäckerschrein, deren Bedeutung heute nur noch zu erraten ist.
Nur Bäcker, die "die Gerechtigkeit erhalten", also den Meister gemacht und einen Laden eröffnet hatten, durften im Bäckerschrein eine eigene Tafel abstellen.
Je nach Alter unterscheidet sich das Holz der Bäckertafeln. Manche der Tafeln sind direkt bemalt, andere nur mit bemaltem Papier beklebt.
Auf Pergamenten, die im Innern des Schreins an einer Tafel befestigt sind, haben die Bäcker im Laufe der Jahrhunderte ihre Chronik niedergelegt.
Geschichte
Gefertigt wurde der Augsburger Bäckerzunftschrein im Jahre 1753. Er stand lange im Augsburger Zunfthaus der Bäcker.
Im 19. Jahrhundert gelangte der Schrein ins Maximilianmuseum.
Der Augsburger Bäckerschrein wurde in den Jahren 2006 und 2007 restauriert. Aufgabe der Augsburger Restauratorin Maria Winner war es vor allem, den Schmutz von den Täfelchen und Pergamenten zu entfernen.
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