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Ausbildung in Augsburg und der Region

Allgemeines

Geschichte

Zwischen 2009 und Ende 2012 investierten die Bildungsträger Förderagentur? und das Berufsbildungszentrum Augsburg (bbz) fast drei Millionen Euro in das Bildungsprojekt „Integration durch Austausch", um Jugendliche aus Augsburg und der Region für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Das Geld kam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Europäischen Sozialfond und unterstützte jugendliche, die nach Schule oder Universität Schwierigkeiten beim Eintritt ins Berufsleben hatten – insgesamt etwa 250. Den Jugendlichen wurden Auslandsaufenthalte von ungefähr vier Monaten im Schnitt vermittelt, in denen sie z. B. Sprachen oder andere Kenntnisse vertiefen konnten. Die Vermittlung nach dem Programm gelang bei etwa 60 % der Jugendlichen.

Im November 2016 fand eine Ausbildungskonferenz im Augsburger Rathaus unter dem Motto "Vielfalt erleben, Vielfalt gestalten und von Vielfalt profitieren – Chancen für die berufliche Bildung" statt. Für die Veranstaltung kooperierten das Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Die Ausbildungskonferenz war Plattform für den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialbereichen. Anliegen war es, jungen Menschen in der gesamten Bandbreite der Diversität unserer Gesellschaft die Chance auf eine Ausbildung zu eröffnen und damit gleichzeitig die Betriebe beim Decken ihres Fachkräftebedarfs zu unterstützen. Als praxisgerechtes Beispiel wurde das Förderinstrument der Assistierten Ausbildung genannt, eine individuelle Form der Ausbildungsbegleitung. Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger stellte das Duale Bildungssystem als Chance für alle heraus: "Es bietet für viele junge Menschen den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben – unabhängig vom Bildungsniveau oder der sozio-kulturellen Herkunft. Es ist Garant für eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit und der Schlüssel zur Fachkräftesicherung von heute und morgen. Damit junge Menschen ihr Potential entfalten können, brauchen wir gute Rahmenbedingungen. Kein Talent darf verloren gehen. Wir legen deshalb unser Augenmerk auf diejenigen, die nur schwer einen Ausbildungsplatz finden. Aus dem Programm ‚Fit for Work‘ erhalten Betriebe eine Prämie von 4.400 Euro, die Jugendlichen mit Leistungsdefiziten oder Sprachproblemen eine Ausbildungschance geben. Es ist aber ebenfalls ganz wichtig, Menschen mit Behinderung eine Chance auf eine echte Teilhabe zu gewähren. Auch hier ist die duale Ausbildung geeignet. Wir unterstützen diesen Weg in ein selbständiges Leben jährlich mit weit über 70 Millionen Euro aus der Ausgleichsabgabe. Davon profitieren schwerbehinderte Menschen, Arbeitgeber und die Integrationsfachdienste."

Im Detail

Die verschiedenen Branchen

Handel

Im Handel beobachtet man in den letzten Jahren einen Trend zu mehr Ausbildungsverhältnissen. Während es z. B. 2005 in Schwaben 736 Auszubildende als Einzelhandelskaufleute gab, waren es 2007 fast 100 mehr, nämlich 828. Auch die Ausbildung von Verkäuferinnen und Verkäufern hat zugenommen: von 393 im Jahr 2005 auf 568 im Jahr 2007. Der gleiche Trend ist im Großhandel zu spüren, wo vor allem die Ausbildung von Fachlageristen boomt und 2007 572 Ausbildungsverhältnisse gezählt wurden.

Weblinks


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