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Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien

Allgemeines

Der Preis wird von der Universität Augsburg, der Stadt Augsburg und dem Verein Forum Interkulturelles Leben und Lernen e. V.? gemeinsam vergeben.

An deutschen Universitäten forschende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen für das übergreifenden Thema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft" interessiert werden und herausragende wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten zu diesem Thema werden von einer 10-köpfigen Jury honoriert.

Geschichte

  • Preisträger 2009: Dr. Marc Oliver Thielen, „Wo anders leben? – Migration, Männlichkeit und Sexualität in biografischen Erzählungen iranischer Männer in Deutschland“, Dissertation, Johann Wolfgang Goethe Universität zu Frankfurt am Main. / Förderpreis: Olga Krahn, „Lokale Identitäten und Gemeinschaft. Beteiligung von Spätaussiedlern an Soziale-Stadt-Programmen – dargestellt am Piusviertel in Ingolstadt“, Diplomarbeit, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.
  • Preisträger 2008: Dr. Liliana Ruth Feierstein, "Von Schwelle zu Schwelle: Randgänge(r). Eine Lektüre der Gestualität gegenüber den 'Anderen' aus dem Blickwinkel des jüdischen Denkens", Dissertation, Heinrich Heine Universität Düsseldorf / Förderpreis: Stefan Wellgraf, "Migration und Medien. Wie Fernsehen, Radio und Print auf die Anderen blicken", Diplomarbeit, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.
  • Preisträger 2007: Dr. Louis Henri Seukwa, "Kompetenz als Habitus der Überlebenskunst - Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien", Dissertation, Universität Hamburg / Förderpreis: Anne Weibert, "Mediale Integration ethnischer Minderheiten – Vergleich von Lokalberichterstattung über Türken in Deutschland und Hispanics in den USA", Diplomarbeit, Universität Dortmund.
  • Preisträger 2006: PD Dr. Ulrike Bechmann, "Abraham - Beschwörungsformel oder Präzisierungsquelle? Bibeltheologische und religionswissenschaftliche Untersuchungen zum Abraham-Paradigma im interreligiösen Dialog", Habilitation, Universität Bayreuth.
  • Preisträger 2005: Dr. Ute Koch, "Die Herstellung und Reproduktion sozialer Grenzen: Roma in einer westdeutschen Großstadt", Dissertation, Universität Osnabrück.
  • Preisträger 2004: P. Dr. Jörg Alt SJ, "Leben in der Schattenwelt. Problemkomplex illegale Migration. Neue Erkenntnisse zur Lebenssituation Illegaler' aus München und anderen Orten Deutschlands", Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin.
  • 2003: Dr. Azra Pourgholam-Ernst, "Das Gesundheitserleben von Frauen aus verschiedenen Kulturen. Frauen und Gesundheit: Eine empirische Untersuchung zum Gesundheitserleben ausländischer Frauen in Deutschland aus salutogenetischer Sicht", Dissertation, Universität Dortmund.
  • Preisträger 2002: Dr. Gaby Straßburger, "Heiratsverhalten und Partnerwahl im Einwanderungskontext: Eheschließungen der zweiten Migrantengeneration türkischer Herkunft", Dissertation, Universität Osnabrück.
  • Preisträger 2001: Prof. Dr. Christine Langenfeld, "Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland – eine Untersuchung am Beispiel des allgemeinbildenden Schulwesens", Habilitation, Georg-August-Universität Göttingen.
  • Preisträger 2000: Dr. Yasemin Karakasoglu-Aydin, "Religiöse Orientierungen und Erziehungsvorstellungen. Eine empirische Untersuchung an türkischen Lehramts- und Pädagogik-Studentinnen im Ruhrgebiet", Dissertation, Universität-GH Essen.
  • Preisträger 1999: Dr. Encarnacíon Gutiérrez Rodríguez, "Jongleurinnen und Seiltänzerinnen - Dekonstruktive Analyse von Biographien im Spannungsfeld von Ethnisierung und Vergeschlechtlichung: Selbstverständnisse, Handlungsstrategien und Verortungsperspektiven weiblicher intellektueller im Kontext der Arbeitsmigration", Dissertation, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.
  • Preisträger 1998: Alfredo Märker, "Zuwanderung in der Bundesrepublik: Universalistische und partikularistische Gerechtigkeitsaspekte", Diplomarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Details

Es gibt einen mit 5.000 Euro dotierten Haupt- und einen mit 1.500 Euro dotierten Förderpreis.

Gestiftet wurde der Preis von Helmut und Marianne Hartmann?. Seit 1998 wird der Preis vergeben.

Eingereicht werden können wissenschaftliche Arbeiten, die nicht früher als zwei Jahre vor dem jeweils aktuellen Bewerbungsschluss an einer deutschen Universität abgeschlossen und vorgelegt wurden.

Bewerbungen sind mit zwei Exemplaren der Studie, einer ca. zehnseitigen Zusammenfassung der Studie, mindestens einem Gutachten eines Professors/einer Professorin und einem Lebenslauf über die jeweilige Universitätsleitung an das Präsidium der Universität Augsburg, Universitätsstr. 2, 86159 Augsburg, zu richten.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die sich aus Wissenschaftler(inne)n der Universität Augsburg und anderer bayerischer Universitäten sowie aus Repräsentant(inn)en von FILL und der Stadt Augsburg zusammensetzt.

Die Preisträger werden im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses ausgezeichnet.

Weblinks


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