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Altötting
Der älteste und bekannteste Wallfahrtsort Bayerns.
Allgemeines
Viele sprechen von Altötting als von dem "Herz Bayerns". Die Stadt liegt im Osten des Landes im Regierungsbezirk Oberbayern.
Geschichte
Wahrscheinlich geht die Geschichte des Ortes auf das 6. Jahrhundert zurück. Schon in karolingischer Zeit ist eine Taufkapelle errichtet worden, zu der die Bayern und ihre Herrscher pilgerten, wenn sie Hilfe suchten.
1489 soll in Altötting folgendes Wunder passiert sein: Eine Mutter zieht ihr in einem Bach ertrunkenes Kind aus dem Wasser, bringt es in die Altöttinger Kapelle vor das Marienbild - und das Kind erwacht wieder zum Leben.
Der Kurfürst Maximilian I.? erklärte die Mutttergottes von Altötting zur Schutzpatronin Bayerns, die dem kaiserlichen Feldherrn Tilly im Dreißigjährigen Krieg? zum Sieg verhelfen sollte. Sein Herz wurde in einer silbernen Urne in der Nähe des Gnadenbildes bestattet - wie die Herzen von 21 bayerischen Fürsten.
Details
In der Gnadenkapelle von Altötting wird eine aus Lindenholz geschnitzte Madonna verehrt, die mit einem Brokatmantel umhängt ist und in der Zwischenzeit von dem Rauch der Kerzen geschwärzt ist; deshalb spricht man von der "Schwarzen Madonna". Die Wände der Kapelle sind mit Devotionalien geschmückt. Diese sind nicht selten sehr wertvoll oder persönlich. Z. B. hängt hier auch der Brautkranz der Kaiserin Sisi?.
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