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Abbt, Benedikt
Ein Augsburger Theologe und Kanonikus, der als Mitglied der so genannten Konförderierten zu den frühen Mitgliedern des politischen Katholizismus gehörte.
Leben
Geboren wurde Benedikt Abbt am 3. November 1768 in Diedorf nahe Augsburg.
1786 trat er in das Kloster Sankt Ulrich und Afra ein, legte am 13. November 1787 die Profess ab und wurde am 17. Dezember 1791 zum Priester geweiht, nachdem er im eigenen Kloster und in Salzburg Theologie studiert hatte.
Von 1798 bis 1802 lehrte er Philosophie, Theologie und dann auch Kirchenrecht im eigenen Kloster.
Nach der Säkularisation? war er in den Jahren 1804 bis 1810 und von 1814 bis 1847 Pfarrer von Sankt Ulrich und Afra, von 1811 bis 1814 auch Pfarrer von Sankt Georg.
Er starb am 16. Februar 1847 als Pfarrer von Sankt Ulrich und Afra.
Wirken
Von 1818 an war Benedikt Abbt Mitglied der 2. Kammer der bayerischen Ständeversammlung.
1821 beförderte ihn die Kirche zum Diözesantheologen und Domkapitular.
1823 verzichtete Benedikt Abbt auf das Kanonikat.
Er war ein Konservativer und hielt an der Tradition und Autorität der Kirche fest. Auch die überkommenen Kirchengesetze bedeuteten ihm viel. Wie Placidus Braun? lehnte er die innerkirchliche geistig-religiöse Erneuerung ab, wie sie Johann Michael Sailer? mit seinen Anhängern vertrat.
Benedikt Abbt verfasste einige Predigtsammlungen, Homilien, "Katholische Geheimnisreden" und einen Kinderkatechismus.
In der Bayerischen Staatsbibliothek kann man sich eine "Predigt auf die höchsterfreuliche Regierungs-Jubelfeyer Sr. königlichen Majestät von Baiern, Maximilian Joseph". Augsburg: Doll, 1824. 16 S. unter der Signatur Signatur: Bavar. 1 i digitalisieren lassen.
Weblinks
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