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AKS-Areal

Das Gelände der ehemaligen Augsburger Kammgarn-Spinnerei AG innerhalb des Textilviertels.

Allgemeines

Es handelt sich um eine ehemalige Fabrikanlage des Augsburger Textilviertels, die zu den größten dort gehört und etwa sieben Hektar groß ist. Auf dem Gelände ist das tim beheimatet, das als wichtigster Anziehungspunkt auf dem Gelände gelten kann. Ein Bebauungsplan sieht auf dem Gelände Kultureinrichtungen, Gastronomie, Geschäfte und Wohnbebauung vor. In Planung ist auch, dass das Stadtarchiv? und die Stadtarchäologie? auf das Gelände ziehen und eine breite Grünachse angelegt wird.

Geschichte

Das Gelände ist aus der Insolvenz der Augsburger Kammgarn-Spinnerei AG hervorgegangen, nachdem 2002 die Spinnerei und 2004 die Färberei bankrott waren. Durch die Insolvenz dieser Betriebe wurde das Gelände im Jahr 2004 zur Industriebrache.

Im Bauausschuss? war das AKS-Areal im September 2008 Thema. Es sollte über einen Bebauungsplan abgestimmt werden, was aber verschoben wurde. Der Grund war Kritik an dem Bebauungsplan von Seiten des Arbeitskreises Textilviertel? und dem Architektenforum Zündstoff?. Eigentümer waren 2008 die Stadt Augsburg und die Schäfflerbachstraße Grundbesitz GmbH? die das Gelände neu ordnen und revitalisieren wollten.

Details

Das AKS-Areal wird als Herzstück des Textilviertels gesehen. Laut Plänen aus dem Jahr 2008 sollten hier Wohnen, Kultur, Gewerbe und Dienstleistung eine Heimat finden. Neben dem Textilmuseum mit Stadtarchäologie und Stadtarchiv plante man im alten Sortiergebäude Betreutes Wohnen?, im Ballenhaus eine kulturelle Nutzung und im Kessel- und Maschinenhaus Ausstellungsflächen und Gastronomie. Außerdem plante man den Neubau eines Hotels und eines Discounters auf dem Gelände. So sollten auf dem Areal etwa 600 neue Arbeitsplätze und ungefähr 350 Wohnungen entstehen, neben etwa 60 Parkplätzen für das Textilmuseum.

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