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2000 - 2010

2010

Im April 2010 begannen Fahrzeuge der Firma Google durch Augsburg zu fahren und Kamerabilder von Häusern, Straßen und Plätzen in hoher Auflösung zu erstellen. Dagegen wandten sich vor allem die Die Grünen, weil sie die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte von Bürgerinnen und Bürgern verletzt sahen. Wörtlich schrieben die Die Grünen: "Google Street View ermöglicht Fremden Einblicke in Häuser, Höfe und Gärten durch Kamerabilder, die in Höhe von 2,50 m aufgenommen werden, durch die somit auch über Hecken und Zäune gesehen werden kann. Die möglichen Folgen für öffentliche Einrichtungen und private Betroffene sind problematisch, können doch das Bildmaterial von einer Vielzahl Dritter für unterschiedliche Interessen benutzt werden und Sicherheitsvorkehrungen vorab erkundet werden. Die Daten, die Google Street View veröffentlichen möchte, können auch von Kriminellen oder Attentätern zur Vorbereitung von Einbrüchen oder Gewaltverbrechen genutzt werden. Die genaue Einsicht auf Polizei‐ und Gerichtsgebäude, Frauenhäuser, Schulen, Kindergärten und andere sensible Einrichtungen ist aus Sicherheitsgründen höchst problematisch. Zudem wird die Zusicherung, Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich zu machen, nur lückenhaft umgesetzt."

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